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Alfa Romeo 159

Evolution statt Revolution

Foto: Fiat 11 Bilder

Auf Alfa 156 folgt Alfa 159 - was sich wie ein Quantensprung in der Modellreihe liest, entpuppt sich beim ersten Blick auf das neuen Modell lediglich als dezente Überarbeitung des Alfa 156. Doch darunter steckt ein völlig neues, deutlich größeres Auto mit fortschrittlicherTechnik. Auf dem Genfer Auto Salon wird der neue Mittelklässler erstmals präsentiert.

22.02.2005

Neugestaltete schlitzförmige Scheinwerfer mit drei runden Leuchteinheiten ersetzen die hinter Klarglas versteckten Scheinwerfer der 156er-Modellreihe. Der Alfa-Kühlergrill hält nun mit seiner unteren Spitze Verbindung zur Spoilerlippe wodurch die V-förmige Front des 159 an Prägnanz gewinnt. In der Seitenansicht verleugnet das neue Modell auch nicht mehr die hinteren Türgriffe, die im "alten“ Modell noch im Fensterrahmen in Höhe der C-Säule versteckt waren. Auch am Heck halten sich die Neuerungen zurück. Das Design der Leuchten wurde marginal verändert, die Heckschürze runder gestaltet. Verchromte Doppelauspuffendrohre bleiben den leistungsstarken Motoren vorbehalten.

Neuer, 200 PS starker 3,2-Liter-V6

Der 159 basiert auf der neuen Premium-Plattform von Alfa Romeo und deckt mit seiner Größe (4,66 Meter lang, 1,83 breit und 2,70 Meter Radstand) nicht nur das ehemalige 156-Spektrum ab, sondern auch die Bereiche des 166, für den noch kein Nachfolger definitiv beschlossen ist.

Beim 159 setzt Alfa ausschließlich auf Benzindirekteinspritzer: Die Top-Version 159 GTA wird nach wie vor einem 3,2 Liter Hubraum messenden V6 befeuert, allerdings kommt der 24-Ventiler nunmehr auf 260 PS und ein maximales Drehmoment von 322 Nm. Als weitere Motorisierungen bestückt Alfa den 159 mit einem 2,2-Liter-JTS mit 185 PS (230 Nm) und einem 160 PS starken 1,9-Liter-JTS mit einem maximalen Drehmoment von 190 Nm.

Auf der Dieselseite kommen drei leistungsstärkere Common-Rail-Triebwerke zum Einsatz. Der 2,4 JTD V5 20V leistet im 159 satte 200 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 400 Nm auf die Kurbelwelle. Zum Vergleich: Der Diesel-Topmotor im 156 kam auf 175 PS und 385 Nm.
Sowohl in einer 16V-Version mit 150 PS als auch als Achtventiler mit 120 PS komplettiert ein 1,9-Liter großer Dieseldirekteinspritzer das Selbstzünderprogramm. Alle drei Dieselmotoren erfüllen die EU4-Abgasnorm und sind serienmäßig mit wartungsfreiem Rußpartikelfilter ausgestattet.

Bi-Xenon, Cruise Control und acht Airbags

Die Kraftübertragung auf die Vorderräder mit Reifen der Größe 235/45 R 18 übernehmen neue Sechsgang-Schaltgetriebe. Wahlweise werden auch Automatikgetriebe und ein automatisiertes Selespeed-Getriebe - beide mit sechs Gängen - angeboten. Je nach Motorisierung wird der 159 serienmäßig oder optional mit Allradantrieb analog dem System im Crosswagon geliefert.

Diverse elektronische Helfer unterstützen den Fahrer in Grenzsituationen. So gibt es ab Werk das Stabilitätsprogramm VDC-System (Vehicle Dynamic Control) mit ABS, ASR, Bremsassistent und Hill Holder-Funktion für die Anfahrt am Berg. Für die Sicherheit sorgen zudem acht Airbags, darunter Knie- und Seitenairbags sowie Vorhangairbags über die gesamte Fensterfläche, außerdem Gurtstraffer und aktive Kopfstützen.

Neben Bi-Xenonscheinwerfern hält Alfa für den 159 Cruise Control, Parksensor, Navigationsgerät, Zwei- oder Drei-Zonen-Klimaanlage, Autoradio mit CD-Player sowie Zehnfach-CD-Wechsler, elektrisch einstellbare Sitze und einen Motorstartknopf in der Mittelkonsole bereit.

Zu den Preisen des im Sommer 2005 auf den Markt kommenden 159 gibt es derzeit noch keine Angaben.

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