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Alfa Romeo 8C Competizione

Il Trovatore

Foto: Hans-Dieter Seufert 15 Bilder

Er war der Liebling auf Automessen und in Fachzeitschriften. Er wurde so sehnsüchtig erwartet wie ein neuer Pavarotti. Nun ist er da und übertrifft sogar alle Erwartungen: Der Alfa Romeo 8C Competizione. Ein moderner, betörender 450-PS-Sportwagen ohne Star-Allüren.

06.09.2008 Franz-Peter Hudek

Otto bedeutet in Italien etwas anderes als in Deutschland. Hier zu Lande denkt man vor allem an einen rüstigen Komiker, der zuletzt mit zwei Sieben-Zwerge-Filmen Furore machte. Jenseits der Alpen verspricht dagegen "otto" - die Zahl acht - zumindest versierten Automobilisten den Himmel auf Erden, wenn damit die Anzahl der Zylinder benannt wird: die 8C-Modelle von Alfa Romeo aus den dreißiger Jahren, der Fiat 8V von 1952 oder der Lancia Thema 8.32 -auf italienisch "otto trentadue", was ziemlich kompetent und sogar etwas dramatisch klingt.

Endlich ein funktionsfähiges Kaufobjekt

Den jüngsten Otto steuert nun in bester Tradition wieder Alfa Romeo bei: das kompakte Sportcoupé 8C Competizione. Endlich! Sein lang ersehnter Auftritt als solide gemachtes, voll funktionsfähiges Kaufobjekt ließ exakt vier Jahre auf sich warten, nachdem die Designstudie im Herbst 2003 erstmals im Rampenlicht der Frankfurter IAA stand. Und sie hat sich seither - Alfa Romeo sei allergrößter Dank - kaum verändert. Der 8C wuchs nur um zehn Zentimeter in die Länge, um neun in die Höhe und erhielt fünf Zentimeter mehr Radstand. Geblieben sind dadurch die überzeugende, funktionale Schlichtheit der Karosserie, ihre maßvollen Retro-Zitate und ganz besonders die freche Kürze durch die knappen Überhänge an Wagenheck und -front.

Der Alfa Romeo 8C (sprich "otto tschieh") Competizione ist mit 4,38 Meter Länge sogar fünf Zentimeter kürzer als ein aktueller Porsche 911 - trotzdem gelang es den italienischen Technikern, die gesamte V8-Antriebstechnik zwischen den Achsen unterzubringen. Und die ist nicht von Pappe. Der von 4,2 auf 4,7 Liter vergrößerte, 450 PS starke Maserati- Motor kauert hinter der Vorderachse, das Transaxle-Getriebe sitzt zusammen mit den Passagieren vor der Hinterachse, sodass eine Gewichtsbalance von 49:51 Prozent die Traktion eines Traktors verspricht.

Seh- und Fühlspaß

Die Karosserie besteht komplett aus Kohlefaser und ist mit einem verwindungssteifen Stahlchassis kombiniert. Das Startgewicht des 8C liegt bei 1.585 Kilogramm und damit nur etwa 100 Kilogramm über dem eines 911 Carrera mit Sechszylindermotor. Doch vor dem Fahrspaß kommt der Seh- und Fühlspaß: herrlich einfach zu bedienende, massiv aus Alu geformte Dreh- und Kippschalter, die in den drei runden Drucktasten des sequenziellen Sechsganggetriebes in der Mittelkonsole gipfeln.

Sie wenden sich hingebungsvoll dem Fahrer zu und bitten um Hautkontakt - für die Rückwärtsfahrt (R), für die Fahrt mit automatischem Gangwechsel (A) oder im Sportmodus (S), der die Schaltzeiten verkürzt, die Gasannahme des Motors sensibilisiert und das Klappensystem des Auspuffs großzügiger regelt.


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