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Alfa Romeo

Der Fahrplan für Junior, CXover und 169

Alfa Romeo will bis 2010 mit dem Junior, dem CXover und dem Alfa Romeo 169 den Markt aufmischen und damit neue Zielgruppen erreichen. Das geht aus internen Planungen hervor. Der Alfa-Absatz soll über die neuen Modelle und einem verbesserten Service bis 2010 nahezu verdoppelt werden.

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Nach einer internen Kundenanalyse möchte Alfa die bisher nicht besetzten Altersgruppen 18 bis 24 Jahre sowie 34 bis 48 Jahre stärker besetzen, dadurch ergeben sich in der Positionierung der bestehenden Modelle kleinere Verschiebungen.

So soll im zweiten Quartal 2008 ein sportlich-kompakter Dreitürer als Alfa Junior zum Preis ab 16.000 Euro auf den Markt kommen. Im typischen Alfa-Stil kommt der knapp vier Meter lange Junior für die jungen Kunden mit aggressiv gestalteter Front, schmalem Fensterband und stark gewölbten Flächen daher.

Für die Altersgruppe zwischen 27 und 40 Jahre wird Alfa im ersten Quartal 2009 eine neues Modell im C-Segment als Nachfolger des 147 auf den Markt bringen.

Für das erste Quartal 2010 sieht Alfa den CXover für die Klientel zwischen 34 und 49 Jahre vor. Der sportliche Crossover soll rund 4,60 Meter messen und in einer Preisrange zwischen 28.000 und 45.000 Euro angeboten werden. Der "Mischling“ aus SUV und Coupé hält ebenfalls den agressiven-sportlichen Touch mit stark ausgeprägter Front und hoher gelegtem Fahrwerk bereit.

Als Modell für die Kunden ab 50 Jahre wird es ab dem zweiten Quartal 2009 wieder eine große Limousine geben. Der über 4,90 Meter lange 169 wird von den Italieners zwischen 40.000 und 55.000 Euro angepriesen. Der Viertürer mit ebenfalls sportlichen Genen kommt nach ersten Zeichnungen mit einer lange Motorhaube, schmalen aufrechtstehenden Scheinwerfern und einer coupéhaften Dachlinie daher.

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Service soll dramatisch besser werden

Parallel zur Produktoffensive sollen die Bereiche Service und Handel dramatisch verbessert werden. Die interne Untersuchung zu dem Bereich legt schonungslos die Defizite dort auf. So liegt Alfa bei der Kunden-Zufriedenheit mit dem Service nur in Italien über dem Branchendurchschnitt, in den anderen großen Märkte Deutschland, Frankreich und England aber stark darunter.

Deutliche Fortschritte der Marke bei Ansehen sind aber auch unübersehbar. Im Vergleich der Jahre 2005 und 2006 konnte Alfa laut der internen Untersuchung sein Image in Spanien, Frankreich und Deutschland deutlich verbessern, liegt aber immer noch ein gutes Stück hinter den Premiummarken, in deren Richtung die italienische Kult-Marke schielt.

Entsprechend gilt ein Hauptaugenmerk für die kommenden Jahre dem Bereich Handel und Service. Unter der Erwartung einer deutlichen Steigerung dort und mit den neuen Produkten, hat Alfa intern höchst ambitionierte Absatzziel. So sollen 2010 insgesamt 300.000 Alfa verkauft werden. Im Vergleich zu 2006, wo ein Absatz von 160.000 Fahrzeugen angesteuert wird, wäre das fast eine Verdoppelung.

Autor: hwi/fvo
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