Bei der Multiair-Ventilsteuerung kommt auf der Einlassseite anstelle einer Nockenwelle eine elektrohydraulische Steuerung zum Einsatz, die von der Kurbelwellenstellung unabhängig und daher unbegrenzt variabel ist. Die Zylinderfüllung lässt sich auf diese Weise allen Lastzuständen präzise anpassen, so dass der Motor in praktisch jeder Fahrsituation mit optimalem Wirkungsgrad läuft.
Die Multiair-Motoren sollen so zehn Prozent weniger Verbrauch und 15 Prozent geringere CO2-Emissionen auf der einen sowie rund zehn Prozent Mehrleistung und 15 Prozent mehr Drehmoment auf der anderen Seite produzieren.
Im Alfa Romeo Mito 1.4 TB 16V, der bereits ab dem 5. September bei den Händlern steht, ist diese Technik gut für 135 PS. Das maximale Drehmoment des Motors liegt bei 180 Nm, der Durchschnittsverbrauch bei 5,6 Liter und der CO2-Ausstoß bei 129 g/km. Der neue Motor soll den Mito in 8,4 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 207 km/h ermöglichen.
Später im Jahr soll noch eine 170 PS-Variante folgen. Zur Ausstattung des Mito zählen unter anderem ein Start-Stopp-System und eine Schaltanzeige. Zu haben ist der Alfa Mito 1.4 TB 16V ab 17.300 Euro, die Turismo-Version kostet ab 18.800 Euro.
Später soll die Multiair-Technik auch in Verbindung mit Dieselmotoren angeboten werden.






