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Preise Alfa Romeo Stelvio

150-PS-Diesel ab 39.700 Euro

Alfa Romeo Stelvio Foto: Alfa Romeo 44 Bilder

Alfa Romeo bringt mit dem Stelvio 2017 seinen ersten SUV an den Start. D Die Serienversion feierte als QV mit 510 PS auf der L.A. Autoshow Premiere. Jetzt folgen die zivileren Motoren und die Grundpreise.

08.05.2017 Uli Baumann 13 Kommentare Powered by

Alfa Romeo feierte auf der L.A. Autoshow 2016 den ganz großen Aufschlag. Der lange erwartete SUV der Italiener feierte Weltpremiere. Dabei folgt der Alfa Romeo Stelvio dem gleichen Rezept wie schon die Giulia. Zuerst wird das Topmodell Quadrifoglio mit dem 510 PS starken Biturbo-V6 gezeigt. Der Premierenort in Kalifornien zeigt zudem wie wichtig den Italienern ein Erfolg des SUV auf dem US-Markt ist.

Sondermodell zum Marktstart

Jetzt schieben die Italiener den zivileren Stelvio nach. Die First Edition mit einem 280 PS starken Turbobenziner unter der Haube ist zur Markteinführung ab sofort in Deutschland bestellbar. Neben den 280 PS stellt der Zweiliter-Vierzylinder ein maximales Drehmoment von 400 Nm zur Verfügung. Ausgerüstet mit dem elektronisch gesteuerten Allradantrieb Alfa Q4 und einem 8-Stufen-Automatikgetriebe erreicht der 1.660 kg schwere Alfa Romeo Stelvio First Edition eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h und beschleunigt in 5,7 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Der Normverbrauch soll bei 7,0 Liter liegen. Der Basispreis für das reichhaltig ausgestattete Einführungsmodell beträgt 56.000 Euro. Wer auf die Sonderedtion verzichten kann, bekommt den 280-PS-Benziner schon ab 49.000 Euro.

Alfa SUV
Zum Marktstart in Europa gibt es einen 280-PS-Benziner und einen 210-PS-Diesel.

200-PS-Benziner ab 42.200 Euro

Zur Serienausstattung der First Edition gehören unter anderem Bi-Xenon-Schein­werfer mit Fernlicht-Assistent, lackierte Bremssättel, 20-Zoll-Leichtmetallräder, eine elektrische Heckklappe, sowie Fenster­rahmen mit Zierleiste in Chromoptik. Das Interieur glänzt mit genarbtem Leder, Dekorleisten aus Echt-Holz, achtfach verstellbare und beheizbare Sitze für Fahrer und Beifahrer, einem Hi-Fi-Audiosystem, einem Tempomaten, einem beheizbaren Leder-Lenkrad sowie aus Aluminium gefertigten Sportpedalen samt Fußstütze. Ebenfalls an Bord ist ein Infotainmentsystem mit 8,8-Zoll-Touchscreen

Natürlich kommt der Stelvio für Europa auch mit einem Selbstzünder unter der Haube. Hier setzen die Italiener auf den aus der Giulia bekannten 2,2-Liter-Vierzylinder mit 210 PS und 470 Nm Drehmoment. Der wird serienmäßig mit einer Achtgang-Automatik und Allradantrieb kombiniert. Er beschleunigt den Stelvio in 6,6 Sekunden auf Tempo 100 und ermöglicht bis zu 215 km/h. Der Normverbrauch wird mit 4,8 Liter angegeben. Hier liegt der Grundpreis bei 47.500 Euro. In einer zweiten Version leistet der Diesel 180 PS und 450 Nm. Damit rennt der Stelvio mit Hinterradantrieb maximal 210 km/h schnell und spurtet in 7,6 Sekunden auf Tempo 100. Der kleine Diesel kostet ab 44.050 Euro. In Kombination mit dem Allradantrieb Q4 kostet das 180-PS-Modell, dass es nur in der Ausstattung Super gibt 46.800 Euro. Den Verbrauch gibt Alfa mit 4,8 Liter pro 10 Kilometer an, den CO2-Ausstoß mit 127 gr/km.

Basis-Modell im Stelvio ist der 200 PS starke Zweiliter-Turbobenziner, der ab 42.200 Euro zu haben ist. Mit seinen 330 Nm lässt er den Allrad-SUV in 7,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 spurten und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h. Den Einstieg auf der Dieselseite markiert nun die 150-PS-Version des 2,2 Liter großen Turbodiesels. Der Preis für den kleinen Diesel in Kombination mit Heckantrieb startet bei 39.750 Euro. Das Aggregat verbraucht 4,7 Liter pro 10 Kilometer und stößt 124 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Der Motor ist mit einem Achtstufenautomatik-Getriebe gekoppelt.

Alfa Stelvio mit Ferrari-V6

Der neue Alfa Romeo Stelvio bedient sich der Giorgio-Plattform, die bereits die neue Giulia trägt. Der Stelvio streckt sich auf eine Länge von 4,68 Meter, eine Breite von 2,16 Meter und ist 1,65 Meter hoch. Damit positioniert er sich direkt gegen Wettbewerber wie den BMW X3, den Audi Q5, den Porsche Macan oder auch den Mercedes GLC.

Im Punkt Spitzenleistung ist er in diesem Umfeld bereits Platzhirsch. Im heißen Quadrifoglio arbeitet der aus der Giulia bereits bekannte 2,9-Liter-V6-Biturbo mit 510 PS in Kombination mit einer Achtgangautomatik. Als weiterer Motor wurde ein 280 PS und 400 Nm starker Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner genannt. Allradantrieb ist immer an Bord. Dieser leitet in Normalfall das komplette Antriebsmoment an die Hinterachse. Erst bei Traktionsproblemen wird auch die mit einem Differential bewehrte Vorderachse angesteuert. Der Vorderachse werden dabei maximal 60 % den Antriebsmoments zugestanden. Natürlich wird die Verteilung des Antriebsmoments auch durch Torque Vectoring optimiert.

Alfa Romeo Stelvio Sperrfrist 16.11.2016
Das Topmodell kommt mit 510 PS.

Beim Fahrwerk des Stelvio setzt Alfa auf elektronisch gesteuerte Dämpfer. In Sachen Bremsen darf der Stelvio Quadrifoglio sogar mit Carbon-Keramik-Stoppern glänzen. Weitere Features des Topmodells sind eine Kardanwelle aus Kohlefaserlaminat sowie Hauben, Türen und Kotflügel aus Aluminium. Bei den Assistenzsystemen und der Multimediaausstattung bedient sich der neue Alfa Romeo Stelvio bei der Giulia.

Alfa Romeo Stelvio wirkt wie eine aufgeblasene Giulia

Doch nicht nur bei der Technik, auch bei der Optik stand die Giulia Pate. Das Gesicht des Stelvio zeigt sich stark von der Giulia inspiriert, allerdings deutlich höher. Neu gezeichnet wurden die unteren Lufteinlässe sowie der angedeutete Unterfahrschutz. Die Motorhaube trägt die gleiche Kontur wie bei der Giulia, auch der Sickenverlauf an den Flanken wurde übernommen. Auch am Heck decken sich die Linien sowie die Anordnung der vierflutigen Abgasanlage von Giulia und Stelvio, nur der Diffusor am SUV fällt etwas kleiner aus.

Probesitzen im Italo-SUV auf der Los Angeles Auto Show

Hunderte von Journalisten, dichtes Gedrängel, lange bevor die Pressekonferenz zur Weltpremiere des Alfa Stelvio eröffnet wird. Keine Frage: Die Amis sind super-neugierig auf das Auto, das im Frühjahr nächsten Jahres zu uns auf den Markt kommt. Die Marke Alfa mit ihrer langen Rennsporttradition ist in den USA immer noch ein Mythos, so stark, dass man Ihr jetzt auch SUVs abnimmt.

Denn vor dem Stelvio gab es noch nie einen von Alfa. Auf Basis der Giulia macht er eine exzellente Figur, wirkt individueller als viele Angebote, die aktuell auf dem Markt sind.

Im Fond ist der Alfa Romeo Stelvio ein Coupé

Für die erste Sitzprobe ist Geduld gefragt, das Auto wird von Kamerateams belagert. Erster Eindruck im Fond: gut konturierte Sitze, aber ein Raumwunder ist der Alfa nicht. Die Kopffreiheit dürfte Personen, die größer als 1,80 Meter sind, kaum reichen. Das ist der coupéhaften Form geschuldet, die FCA-Designchef Klaus Busse ganz bewusst gewählt hat, um sich auch von Markenschwester Jeep eindeutig zu unterscheiden. Der Stelvio ist eher für die Stadt, die Jeep-Modelle auch mal für den Ritt durchs Grobe geeignet.

Vorne sitzt es sich gut, höher zwar, aber durch die konturierten Sitze fast wie in einer Sportlimousine. Die Bedienung mit einer sehr reduzierten Anzahl von Knöpfen gleicht der der Giulia, schließlich soll die Alfa-Kundschaft Spaß daran bekommen, künftig zwei Modelle der Marke zu fahren und sich dabei nicht umgewöhnen müssen.

Wobei: auf der neuen Plattform sollen künftig gleich acht unterschiedliche Varianten aufbauen. Erster Eindruck: wenn Alfa weiterhin solche Autos baut, dann dürfen es ruhig noch mehr werden. Nur die Alupaddel rechts und links des Lenkrads zur Bedienung der Achtgang-Automatik von ZF dürften künftig eine Nummer kleiner ausfallen.

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Alfa baut so tolle Benzinmotoren, muß es da wirklich ein Dieselstinker sein?

Autojoe 22. Mai 2017, 20:05 Uhr
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