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Erlkönig Audi A7 (2018)

Mehr Platz, weniger Gewicht, kein V8

Erlkönig Audi A7 Sportback Foto: Stefan Baldauf 31 Bilder
Update

Audi bringt Anfang 2018 die nächste Generation des A7 Sportback auf den Markt – erstmals wurde jetzt ein Prototyp des viertürigen Coupés erwischt.

16.08.2017 Holger Wittich 14 Kommentare

Zu sehen ist, der neue Audi A7 lehnt sich optisch wieder eng an den Audi A8 an, erhält schmale LED-Scheinwerfer und einen extrem breiten Grill. Ansatzweise ist auch schon der verlängerte Radstand zu erkennen. Denn der neue Audi A7 soll sich doch deutlicher als bisher vom Audi A6 unterscheiden und mehr Platz für die Passagiere im Fond bieten. Der Audi A7 wird allerdings um 7 Millimeter kürzer, hingegen in den S-Versionen um 30 Millimeter breiter. Die Kabine erscheint flacher und am Heck ist ein durchgezogendes LED-Band zu sehen. In Sachen Sicken ist der A7 ziviler unterwegs, als der A6.

Neuer Audi A7 Sportback wiegt weniger

Audi-Neuheiten, Audi A7 Foto: Christian Schulte
Virtuell enttarnt: So sieht der neue Audi A7 Sportback ab 2018 aus.

Natürlich baut der Audi A7 wieder auf dem Modularen Längsbaukasten (MLB) auf, der auch die neue Generation (C8) des Audi A6 tragen wird. Diese ermöglicht eine Gewichtsreduktion von 100 Kilogramm und eine Minimierung des Verbrauchs. Als Basismotor sind die TFSI und TDI mit 2,0-Liter Hubraum (190 und 252 PS) am Start, die im A6 arbeiten werden.

Bei den Top-Selbstzündern wird der Dreiliter-V6 am Start sein, der elektrisch verdichtet und doppelt auflädt – seine Leistung dürfte 354 PS betragen. Einen V8-Motor wird es beim A6 und beim Audi A7 Sportback allerdings nicht mehr geben.

Stärkster Audi A7 mit bis zu 600 PS

Audi Prologue Allroad Foto: Audi
Der Innenraum des Audi Prologue (hier als Prologue Allroad) zeigt, wie die Bildschirme im A7 angeordnet sein werden.

Neben den konventionellen Motoren bietet Audi auch im A7 einen Plug-in-Hybriden mit Dreiliter-V6 an. Diese kommen als Benziner und als Diesel auf den Markt mit einer Systemleistung von 245 PS. Der stärkste Sechszylinder kommt als Top-Aggregat auf 600 PS.

Das 48-Volt-Bordnetz erlaubt eine Verbrauchsreduktion von 0,7 Liter pro 100 Kilometer. Zusammen mit einer 10 Ah-Lithium-Ionen-Batterie und einem Riemenstartergenerator können Mildhybrid-Modelle bei einem Tempo zwischen 55 und 160 km/h lautlos segeln – bis zu 40 Sekunden bei abgeschaltetem Motor.

In Sachen Ausstattung bietet der neue Audi A7 Sportback drei Bildschirme mit extrem dünnen OLEDs – sie erlaube auch, unterschiedliche Inhalte für Fahrer und Beifahrer anzeigen zu lassen. So ist eines für die Fahrerinformation im Kombimodul zuständig, in der Mittelkosole zeigt das obere Modul Medieninhalte an, der untere Bildschirm die Klimasteuerung. Die Audi Prologue-Studie hat bereits hier einen kleinen Ausblick gegeben. Darüber hinaus hält die Gestensteuerung Einzug, die Sprachsteuerung wird optimiert und Kameras, sowie Radar-, Laser- und Ultraschall-Sensoren übernehmen in bestimmten Fahrsituationen die Kontrolle.

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Das autonome Fahren (Level 3) ist per „AI“-Knopf aktivierbar. Auch soll über eine App der neue A7 autonom einparken können. Audi sucht bereits Kooperationen mit Parkhausbetreibern.

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Neuester Kommentar

ach, hab' wieder ein teil vergessen...
es wundert mich dass der V8 aussortiert wird, ich sehe keinen grund dafür (ausser sparzwang und NEFZ natürlich).
im konzern fehlt es nicht an V8, der A8 wird doch einen bekommen, und Audi macht traditionell beim PS-schwanzvergleich ganz vorne mit, erstaunlich dass z.b. ein RS6 so schnell von V10 über V8, und jetzt doch V6 heruntergeschraubt wird, ob die kundschaft das gerne annimmt?

naja... 23. Juli 2017, 19:09 Uhr
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