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Alltagsautos auf dem Genfer Autosalon

Genf-Neuheiten für Jedermann

Dacia Lodgy Auto-Salon Genf 2012 Foto: SB-Medien 49 Bilder

Sie prägen das Straßenbild von morgen: die praktischen, familienfreundlich und preiswerten Genf-Neuheiten. Die wichtigsten Modelle im Überblick.

12.03.2012 Thomas Gerhardt

Wir haben Sie Ihnen ja schon vorgestellt: Die neuen Sportwagen in Genf, die SUV-Premieren in Genf und die Studien auf dem Genfer Autosalon. Zeit also, einen Blick auf die "Normalos" unter den Genf-Premieren zu werfen - Autos, die praktisch und familienfreundlich sind und dabei kein großes Loch in den Geldbeutel reißen.

Viel Platz für wenig Geld bietet zum Beispiel der neue Dacia Lodgy, der auf dem Genfer Autosalon erstmals präsentiert wurde. Auf einer Länge von 4,50 Metern bringt der Van jede Menge Gepäck (maximal 2.617 Liter) oder eine dritte Sitzreihe unter. Bis zu sieben Passagiere können im Lodgy logieren. Dabei soll auch das Platzangebot in der hintersten Reihe für zwei Erwachsene durchaus langstreckentauglich ausfallen. Und der Preis? Für knapp 10.000 Euro wird der Dacia Lodgy in der Basisversion zu kaufen sein.

Messerundgang II Genf 2013 Markus Stier
Autosalon Genf 2012: Designrundgang der Alltagsautos 4:40 Min.

Vom Fiesta-Van und Corsa-SUV

Nicht viel teurer soll der neue Ford B-Max werden. Der auf dem Fiesta basierende Mini-Van wird den Ford Fusion ablösen und will mit einer Mischung aus Schwingtüren vorn und Schiebetüren hinten neue Kunden begeistern. Mit diesem Konzept kommt der B-Max nämlich komplett ohne B-Säule aus und kann mit einer Einstiegs-Öffnung von 1,50 Metern aufwarten. Viel Platz, um zum Beispiel Kinder bequem anzuschnallen oder sperrige Gegenstände einzuladen. Die dürfen auch gerne länger als zwei Meter ausfallen, denn der B-Max bietet trotz seiner moderaten Abmessungen (elf Zentimeter höher als Fiesta und 32 Zentimeter kürzer als C-Max) viel variablen Raum. Preise gaben die Kölner zwar noch nicht bekannt, viel teurer als der Fusion (12.750 Euro) dürfte der Kompakt-Van allerdings nicht werden.

Kleinwagen, die zu familientauglichen Praktikern mutieren scheinen der neue Trend  zu werden, denn auf dem Messe-Stand von Fiat wartet schon das nächste Fahrzeug dieser Gattung. Der auf dem Punto basierende Fiat 500L setzt optisch auf eine Mischung aus den beiden Kleinwagen Panda und 500 bringt aber auf einer Länge von 4,14 Meter fünf Personen unter. Als Antrieb bekommt er unter anderem die sparsamen Twinair-Motoren. Ende 2012 soll der kompakte Italiener zu den Händlern rollen.

Von den Kompakt-Vans zu den Kompakt-SUV: Hier werden Kaufinteressierte ab Ende 2012 auch bei Opel fündig. Mit dem Mokka bieten die Rüsselsheimer einen SUV auf Corsa-Basis, der fünf Personen ausreichend Platz bieten oder bis zu 1.372 Liter Gepäck schlucken soll. Optisch will der Opel Mokka mit seiner bulligen Karosserie begeistern. Unterfahrschutz, das höher gelegte Fahrwerk und die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen unterstreichen seinen Offroad-Charakter. Optional steht ein Allradantrieb zur Verfügung.

Zweite Seat-Limousine mit hohem Nutzwert

Freunde der klassischen Limousinen-Form kommen bei Seat auf ihre Kosten. Die spanische VW-Tochter gibt mit dem Seat Toledo einen Ausblick auf eine Stufenheck-Limousine auf VW Polo-Basis, die ab 2013 dem Exeo zur Seite gestellt wird. Auf einer Länge von 4,48 Metern soll der kleine Spanier fünf Passagiere und 500 Liter Gepäck unterbringen und somit seinem großen Bruder beim Nutzwert in Nichts nachstehen.

Kleiner, leichter und sparsamer - mit diesen drei Wörtern lässt sich wohl das gesamte Lastenheft des neuen Peugeot 208 auf den Punkt bringen. Nur noch 975 Kilogramm bringt der kleine Franzose auf die Waage und soll mit dem kleinsten Vierzylinder-Diesel 3,4 Liter Diesel pro 100 Kilometer verbrauchen. Ganz nebenbei erhielt die vierte Generation auch noch ein schickes Karosserie-Keid, das Innen sogar mehr Platz bieten soll, als noch beim Vorgänger. Verkaufsstart ist für das Frühjahr 2012 vorgesehen.

Kompakt-Modelle mit Premium-Charakter

Premium-Ansprüche werden bei Audi, Mercedes und Volvo erfüllt. Die drei Hersteller zeigen auf dem Genfer Autosalon ihre neuen Kompakt-Modelle, die ab der zweiten Jahreshälfte zu den Händlern rollen werden. Audi legt im Juni 2012 vor und bringt die dritte Generation des A3. Der kompakte Ingolstädter ist das erste Modell aus dem VW-Konzern, das auf dem Modularen Querbaukasten aufbaut. Sparsamere Motoren, mehr Platz im Innenraum und neue Assistenz- und Sicherheitssysteme sollen die Kunden überzeugen.

Neue Kunden möchte Mercedes ab September 2012 mit der A-Klasse für sich gewinnen. Dafür wurde das kompakte Modell von Grund auf neu gestaltet. Von der Van-artigen Karosserie des Vorgängers ist nichts mehr geblieben, stattdessen setzt Mercedes auf Sportlichkeit. Um dem gerecht zu werden, wurden sogar die AMG-Ingenieure früh in die Entwicklung eingespannt. So ist bereits zum Marktstart ein sportlich ausgelegtes AMG-Paket verfügbar.

Als echter Geheimtipp könnte sich der Volvo V40 entpuppen. Die Neuauflage des kompakten Schweden kommt nicht, wie sein Vorgänger als Kombi, sondern als eine Schrägheckversion im Stile eines Audi A3 Sportback. Als besondere Innovation stellt der schwedische Hersteller auch ein neu entwickeltes Sicherheits-System vor: den Fußgänger-Airbag.

Welche weitere praktische, alltagstaugliche und familienfreundliche Modelle in Genf ihre Premiere feierten, sehen Sie in unserer Fotoshow.

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