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ALMS

Porsche gewinnt Auftakt

Foto: Porsche

Porsche hat beim Sportwagen-Klassiker 12 Stunden von Sebring am Sonntag (17.3.) überraschend einen Doppelsieg in der Gesamtwertung gefeiert.

17.03.2008 Powered by

Timo Bernhard, Romain Dumas und Emmanuel Collard setzten sich auf dem Flugplatzkurs in Florida vor 150.000 Zuschauern in einem bis zur letzten Runde spannenden Rennen in einem RS Spyder vor ihren Markenkollegen Butch Leitzinger, Marino Franchitti und Andy Lally durch.

Fehlerloser Saisonauftakt

Für das in der leistungsstärkeren, aber auch schwereren LMP1-Klasse startende Audi-Trio Dindo Capello, Allan McNish und Tom Kristensen blieb nach einer Stop-and-Go-Strafe und technischen Defekten nur der dritte Platz. Erst zum zweiten Mal in der Geschichte des Klassikers lagen bei der 56. Auflage die drei erstplatzierten Autos in einer Runde.

"Dieser Sieg hat uns in unserer Sammlung der großartigen Erfolge mit dem RS Spyder noch gefehlt", sagte Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen zum optimalen Saisonauftakt zur American Le Mans Series 2008. Der Erfolg sei nur möglich gewesen, weil das Team Penske Racing zwölf Stunden lang keinen einzigen Fehler gemacht habe. "Ich kann immer noch nicht glauben, dass wir die deutlich schnelleren LMP1-Autos geschlagen haben", sagte Bernhard strahlend. "Dieser Erfolg lässt sich jedoch einfach erklären: Wir haben von allen Teams die wenigsten Fehler gemacht und wir waren die beständigsten Fahrer."

Erster Sieg nach 20 Jahren

Für Porsche war es nach genau 20 Jahren der 18. Gesamtsieg in Sebring. 1988 hatten Hans-Joachim Stuck und Klaus Ludwig in einem Porsche 962 für den letzten Erfolg beim ältesten Sportwagenrennen der USA gesorgt.

Audi verpasste durch technische Defekte eine Top-Platzierung. Bei Halbzeit lagen beide R10 TDI an der Spitze. Lucas Luhr, Mike Rockenfeller und Marco Werner verloren jedoch 16 Runden, weil der rechte Turbolader und die vorderen Bremsscheiben gewechselt werden mussten. Das deutsche Trio musste sich mit dem sechsten Rang begnügen. Der Doppelerfolg in der LMP1-Klasse nach zuvor acht Gesamtsiegen in Serie war für Audi nur ein schwacher Trost.

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