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ALMS Qualifying

Dixon fährt mit dem Acura auf Pole

Foto: American Le Mans Series 72 Bilder

Das Qualifying zum ersten Rennen der American Le Mans Series (ALMS), den 12 Stunden von Sebring, hielt gleich eine Überraschung bereit: Scott Dixon landete mit seinem LMP1-Rennwagen Acura ARX 02a vor Audi und Peugeot auf der Pole-Position.

20.03.2009 Bianca Leppert Powered by

Der Indy Car-Pilot vom Team de Ferran umrundete den Kurs in Florida in 1:45,278 Minuten und war damit 0,082 Sekunden schneller als Audi-Pilot Tom Kristensen, der mit dem Audi R15 TDI auf Platz zwei fuhr. Auch Peugeot musste sich geschlagen geben. Formel-1-Testfahrer Christian Klien erreichte mit dem 908 HDi nur den dritten Rang für die Franzosen.

In letzter Sekunde gelang es die Zeit zu toppen

„Das kam unerwartet“, sagte Dixon nach dem Zeittraining. „Wir haben von Anfang an nach der Pole gejagt, aber realistisch betrachtet, dachte ich, wir würden nur Dritter oder Vierter.“

In letzter Sekunde gelang es Dixon schließlich noch, Kristensens Zeit zu toppen. Insgesamt ging es äußerst knapp zu. Die ersten fünf trennten lediglich 0,281 Sekunden. Die Pole von Acura ist umso beachtlicher, bedenkt man, dass es der erste LMP1-Auftritt des Honda-Ablegers ist.

Doch nicht nur in der LMP1 lief es vielversprechend für Acura. Auch in der LMP2 gab man den Ton an – auch wenn die Klasse nur aus drei Autos besteht. Mit dem 2008er Acura ARX-01b setzte Adrian Fernandez die Bestzeit. Die beiden Lola-Mazdas vom Team Dyson hatten das Nachsehen.

In der GT1 standen die Gewinner schon vor dem Qualifying fest. Denn die beiden Corvette machten den Kampf unter sich aus. Am Ende war Oliver Gavin mit 1:57,882 Minuten rund drei Zehntel schneller unterwegs als Jan Magnussen in der anderen Corvette.

„Ich habe nicht gedacht, dass ich schnell genug für die Pole bin“

Den ersten Startplatz in der GT2 sicherte sich Dirk Werner mit dem Porsche GT3 RSR vom Team Farnbacher-Loles. „Ich habe nicht gedacht, dass ich schnell genug für die Pole bin. Auch mein Team hat mir über Funk gesagt, ich solle noch etwas zulegen. Doch als ich dann an die Box kam, waren alle anderen langsamer als ich“, sagte er.

Von Platz zwei geht der Porsche GT3 RSR von Jörg Bergmeister/Patrick Long/Marc Lieb vom Team Flying Lizard Motorsport ins Rennen. Ferrari sicherte sich die Positionen drei und vier, BMW landete beim Debüt mit einem der M3 auf Rang sieben. Der zweite M3 mit BMW-Werksfahrer Dirk Müller konnte aufgrund eines technischen Defekts keine gezeitete Runde fahren.

Die Startaufstellung in Sebring

1. de Ferran/Pagenaud/Dixon (Acura/Honda) 1.45,278 Min.
2. Capello/Kristensen/McNish (Audi R15 TDI) 1.45,360 Min.
3. Minassian/Lamy/Klien (Peugeot) 1.45,462 Min.
4. Luhr/Rockenfeller/Werner (Audi R15 TDI) 1.45,551 Min.
5. Sarrazin/Montagny/Bourdais (Peugeot) 1.45,559 Min.
6. Brabham/Sharp/Franchitti (Acura/Honda) 1.46,504 Min.
7. Fernandez/Diaz (Acura/Honda) 1.49,686 Min.
8. Dyson/Smith/Lally (Lola-Mazda) 1.51,534 Min.
9. Willman/McMurry/Burgess (Lola-AER) 1.51,598 Min.
10. Leitzinger/Franchitti/Devlin (Lola-Mazda) 1.51,840 Min.


Das Zwölf-Stunden-Rennen in Sebring startet am Samstag, 21. März 2009, um 10.30 Uhr Ortszeit (16.30 Uhr MEZ).

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