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Angebot aus Moskau

Renault soll Avtovaz-Mehrheit übernehmen

Foto: Avtovaz

Die Regierung in Moskau hat dem französisch-japanischen Autobauer Renault-Nissan die Aufstockung seines Anteils an Russlands größtem Pkw-Konzern Avtovaz (Lada) auf über 50 Prozent vorgeschlagen.

02.11.2010

"Wir werden das Angebot von Wladimir Putin prüfen", kündigte Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn am Dienstag (2.11.) nach Gesprächen mit Putin bei Moskau an. Das Unternehmen hatte 2008 rund 25 Prozent an Avtovaz gekauft. Der russische Staatskonzern Rostechnologii als einer der Avtovaz-Großaktionäre stimmte nach Angaben der Agentur Interfax der Initiative grundsätzlich zu.

Fertigungsoffensive ab 2015

"Für uns wäre es kaum sinnvoll, mehr als 25 Prozent der Avtovaz-Aktien zu besitzen", sagte Rostechnologii-Chef Sergej Tschemesow. Dritter Avtovaz-Großaktionär ist mit 25 Prozent das russische Investmenthaus Troika Dialog. Die restlichen Papiere werden unter anderem an der Moskauer RTS-Börse gehandelt. Für den Aufbau einer rentablen Fertigung hatte Renault-Nissan zuvor Investitionen von 240 Millionen Euro bis 2012 in Aussicht gestellt. Von 2015 sollen bis zu 900.000 Fahrzeuge pro Jahr montiert werden.

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