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Anklage gegen Daimler-Manager

Foto: dpa

Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft hat gegen einen ehemaligen Daimler-Chrysler-Manager Anklage erhoben, der jahrelang Scheinrechnungen ausgestellt haben soll.

23.11.2006

Damit habe er rund 40 Millionen Euro veruntreut, bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Donnerstag (23.11.) einen Bericht des SWR. Die Anklage laute auf gewerbsmäßige Untreue und Urkundenfälschung. Der Beschuldigte sitzt seit einem Jahr in Untersuchungshaft.

Der Mann habe im Controlling des Autobauers gearbeitet und zwischen dem Jahr 2000 und 2005 Scheinrechnungen über Dienstleistungen in der Datenverarbeitung ausgestellt. Er habe dafür drei Scheinfirmen gegründet. Bei einer Untersuchung seien bei dem Manager etwa 20 Millionen Euro gefunden worden.

Der Fall hat nichts mit den Suspendierungen ranghoher Manager wegen unkorrekter Busgeschäfte oder den Entlassungen von Vertriebsmanagern wegen Graumarktgeschäften und anderer Verfehlungen bei Daimler-Chrysler zu tun.

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