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Peugeot 107, 207, 308

Foto: Nextline 20 Bilder

Der französische PSA-Konzern entwickelt zusammen mit Toyota für 2005 einen neuen Kleinwagen - den Peugeot 107 – ab 8.000 Euro und bereitet die Ablösung der Erfolgsmodelle 206 und 307 vor.

13.09.2004

Am Vorabend des Genfer Automobilsalons (3. bis 13. März 2005) geben sich PSA-Chef Jean-Martin Folz und Toyota-Boss Fujio Cho die Ehre, das erste gemeinsam entwickelte Auto vorzustellen. Genau genommen sind es sogar drei Modelle, die da Premiere feiern und deren Basispreis 8.000 Euro nicht überschreiten soll: der Citroën C1, der Peugeot 107 und ein namentlich noch nicht bekannter Toyota unterhalb des Yaris.

Das Trio basiert auf einer völlig neuen Kleinwagen-Plattform, die mit den bislang in dieser Klasse verwendeten Technik-Architekturen der drei Marken wenig gemein hat. Die Maßgabe bei der Entwicklung: möglichst kompakt, leicht und preisgünstig, aber dem westeuropäischen Komfort- und Sicherheitsstandard entsprechend. Also kein Billig-Auto für Entwicklungsländer, sondern ein vollwertiger kleiner Viersitzer mit ABS, Airbags und auf Wunsch auch ESP.

300.000 Kleinwagen-Einheiten aufgeteilt für drei Marken

Die Markteinführung aller drei Modelle soll im Sommer 2005 beginnen. Produziert wird unter einem Dach im tschechischen Kolin, und die Aufgabenteilung entspricht den jeweiligen Talenten der zwei Konzerne: PSA ist für den Einkauf verantwortlich, Toyota für die Fertigung. Bei voller Auslastung der Fabrik sind 300.000 Einheiten jährlich geplant, die sich paritätisch auf die drei Marken Citroën, Toyota und Peugeot verteilen sollen.

Die japanisch-französische-Co-Produktion ersetzt nicht nur Modelle wie Citroën Saxo und Peugeot 106, sondern richtet sich vor allem gegen den VW Lupo-Nachfolger Fox (2005), den Fiat Panda und die Neuauflage des Renault Twingo (2006). Hauptabsatzmärkte sind Ost- und Südeuropa, wo der 3,50 Meter kurze Fronttriebler die Rolle des Preisbrechers im Neuwagensegment spielen soll, sowie Frankreich und Deutschland, wo auf Zweit- und Drittwagenkäufer spekuliert wird.

Der 107 ist knapp 20 Zentimeter kürzer als der 106 und rund 25 Zentimeter kürzer als der Schiebetüren-Microvan 1007. Er wird wie die anderen zwei Modelle von Citroën und Toyota sowohl zwei- als auch viertürig angeboten. Als Motorisierung sind zum Start der Einliter-Vierzylinder-Benziner von Toyota (65 PS) und ein 1,4-Liter-HDI-Turbodiesel von PSA (70 PS) vorgesehen, letzterer zwar nach Euro-4-Abgasnorm, aber aus Kostengründen ohne serienmäßigen Rußpartikelfilter.

Peugeot 207 zur IAA im Herbst 2005

Der 107 bildet auch die Basis für ein großes Renovierungsprogramm bei Peugeot, das mit dem 407, dem 1007 und dem facegelifteten 607 eingeleitet wurde. Die Fortsetzung folgt bereits zur Frankfurter IAA im Herbst 2005, wo der Nachfolger des 206 präsentiert werden soll. Er trägt die Typnummer 207 und ist auch eine ganze Nummer größer als sein Vorgänger. In der Länge misst der 207 etwa 20 Zentimeter mehr als der 206, die Breite wächst um sechs Zentimeter.

Der 207 basiert auf der Plattform des 1007 und weist in etwa die Abmessungen des ehemaligen Kompaktmodells 306 auf. Im Innenraum soll der 207 mit höherer Variabiliät und besserer Materialqualität aufwarten, dazu kommen sequenziell schaltbare Fünf- und Sechsganggetriebe. Wie der neue Citroën C3 Stop & Start soll auch der Peugeot 207 mit einem riemengetriebenen Starter-Generator ausgerüstet werden. Das von Valeo zugelieferte Bauteil ersetzt Anlasser und Lichtmaschine und sorgt zudem für automatisches Abstellen und Wiederanlassen des Motors im Stop-and-Go-Verkehr, was in der Stadt bis zu zehn Prozent Benzinersparnis bringen soll. Eine weitere Technik-Option ist der von Citroën im C5 und C4 ab Herbst eingesetzte Spurhalte-Assistent, der ab 2005 sukzessive auch im Peugeot-Programm Einzug halten soll.

Etwa ein Jahr nach dem Debüt des 207 liefert Peugeot die CC-Version nach. Das Coupé-Cabrio wird von den größeren Karosserie-Dimensionen und einem künftig dreiteiligen Falthardtop profitieren, welche in offenem wie geschlossenem Zustand das Design wesentlich harmonischer als beim 206 CC erscheinen lassen werden.

Das nächstgrößere Peugeot-Modell, der 307, wird 2005 in allen Karosserie-Varianten einem leichten Facelift unterzogen, denn bis zur Ablösung durch den 308 ist es noch fast vier Jahre hin. Der 307-Nachfolger soll in den Abmessungen zwar nur wenig zulegen, aber mit einem viel dynamischeren Design aufwarten, das sich im Frontbereich am Stil des 407 orientiert, der Ende 2005 auch als Coupé kommt.

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