Die Front der Alu-Karosse dominiert ein herzförmiger verchromter Kühlergrill, der von vier Mini-Scheinwerfern flankiert wird. Diese sitzen auf stark ausgeprägten Kotflügeln, die sich schwungvoll zur Seite hin fortsetzen und weiter hinten erneut ansetzen. Der Hingucker am langgezogenen Heck ist jedoch das durch ein horizonatles Leitblech geteilte Heckfester.
Maserati V8 und wilder Retro-Mix
Unter der der langgezogenen Motorhaube haben Faralli & Mazzanti einen Maserati-V8 zum Dienst verpflichtet. Der längseingebaute 4,8-Liter entwickelt 310 PS bei 6.000/min und soll in fünf Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen. Als Top-Speed geben die Italiener 270 Sachen an. Über Fünfgang-Getriebe wird die Motorkraft auf die hinteren Räder geleitet, die aus 17 Zoll Leichtmetallfelgen mit Reifen der Größe 225/55 bestehen. In den monströsen vorderen Radkästen hausen vergleichweise kleine 205/55er-Pneus.
Auf 4,75 Meter Länge bringt F&M im 2+2-Sitzer jede Menge Retro-Styling unter - wenngleich hier und da auch neuartige Elemente verbaut wurde. So nehmen die Passagiere auf modernen ledernen Sportsitzen mit integrierten Kopfstützen Platz - auf dem Armaturenträger prangt ein Monitor, der unter anderem die Bilder der Heckkamera wiedergibt. Archaisch wirkt das mittig angeordnete und mit einer verchromten Platte hinterlegte Cockpit. Klassische Rundinstrumente und Kippschalter, sowie ein Richtung Fahrer ragender Schaltknüppel machen das historische Rennsport-Innenraum-Erlebnis perfekt - ebenso wie der Sicherheits-Startknopf in der Dachkonsole.
Bisher ist der Antas V8 GT ein Einzelstück. Ob F&M eine Kleinstserie auflegen wird, steht derzeit noch nicht fest.






