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Apple Car Projekt Titan schrumpft

Entscheidung fällt 2017

Apple, Symbol Foto: Apple

Apple schrumpft sein Autoteam: Hunderte Entwickler haben das Unternehmen verlassen. Der Konzern will statt eines Autos Software entwickeln. Gerüchte, dass Apple McLaren kaufen wolle, haben beide Unternehmen schnell dementiert. Auch aus den Gesprächen mit BMW wurde nichts: Eine Zeitlang wurde der i3 als Basis für ein autonomes Auto aus Cupertino gehandelt.

18.10.2016 Andreas Of

Wie das US-Medienunternehmen Bloomberg berichtet, hat Apple sein „Projekt Titan“ stark zusammengedampft: Von den ehemals über 1.000 Entwicklern, die sich mit dem Apple Car befassen sollten, haben einige Hundert – darunter auch hochrangige Projektmanager – das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen und bei anderen Elektroauto-Startups angedockt.

Entscheidung über Apple Car Ende 2017

Mit diesem Aderlass soll das Projekt nun neu ausgerichtet werden, berichtet Bloomberg weiter: Statt eines eigenen Autos soll eine Software zum autonomen Fahren entwickelt werden. Mit dieser Software will sich Apple dann Kooperationspartner in der Autoindustrie suchen. Das neue, nun sehr viel kleinere Team hat offenbar bis Ende 2017 Zeit, Ergebnisse zu präsentieren. Dann will Apple über das weitere Vorgehen entscheiden.

Zuletzt gab es Gerüchte, Apple wolle McLaren kaufen und so von deren Erfahrung im Bau von Kohlefaserkarosserien zu profitieren. McLaren hat außerdem den Hybrid-Supersportwagen P1 entwickelt und damit auch Expertise bei alternativen Antrieben. Die Gerüchte wurden schnell dementiert.

Nicht dementiert hatte Apple Gespräche mit BMW. Doch außer Höflichkeitsfloskeln haben die beiden Unternehmen offenbar wenig ausgetauscht. Apple imponierte offenbar, dass BMW beim Bau eines Elektroautos mit dem i3 einen ganz neuen Weg gegangen ist. „Die haben uns immer wieder gesagt, wie mutig sie diesen Schritt finden“, sagte ein hochrangiger BMW-Manager gegenüber auto motor und sport. Denkbar ist aber auch, dass beide Unternehmen ein neues Auto entwickeln. Noch früher endeten Gespräche mit Mercedes.

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