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Arbeitskampf

Konflikt bei VW-Tochter Seat beigelegt

Foto: Seat 49 Bilder

Der Streit um die Entlassung von mehr als 300 Mitarbeitern bei der spanischen Volkswagen-Tochter Seat ist beigelegt. Das Unternehmen habe sich bereit erklärt, rund die Hälfte von ihnen bis zum Jahr 2011 wieder einzustellen, teilten die Gewerkschaften nach neuen Verhandlungen in der Nacht zum Samstag (23.1.) in Barcelona mit.

25.01.2010

Zuvor müssten die Betroffenen aber eine Weiterbildung machen und dann eine Eignungsprüfung bestehen. Mitarbeiter, die das Angebot nicht annehmen, sollen eine Entschädigung erhalten. Andere werden in den Vorruhestand geschickt. Ihre Drohung, wieder zu streiken, nahmen die Gewerkschaften nach der Einigung zurück.

Seat bleibt VW-Sorgenkind

Der Autohersteller hatte die Entlassung von 330 Beschäftigten der Verwaltung und des Managements damit begründet, dass die Betroffenen sich als "leistungsschwach" erwiesen hätten. Dagegen sahen die Gewerkschaften in den Kündigungen einen "verkappten Abbau von Arbeitsplätzen", für den nach ihrer Ansicht eine Genehmigung des Arbeitsministeriums erforderlich gewesen wäre. Anfang der Woche war es daraufhin zu Proteststreiks in einem Werk in Barcelona gekommen.

Seat ist bei Volkswagen ein Sorgenkind. Während der Gesamtkonzern im vorigen Jahr gegen den Branchentrend einen Absatzrekord erzielte, ging bei der Tochter - vor allem wegen des Einbruchs des spanischen Marktes - der Absatz um 8,6 Prozent auf rund 337.000 Autos zurück.

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