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Arbeitskampf

Proteststreiks bei Seat gegen Entlassungen

Foto: Seat 49 Bilder

Aus Protest gegen die Entlassung von mehr als 300 Mitarbeitern der spanischen VW-Tochter Seat haben Beschäftigte des Automobilherstellers zeitweise die Arbeit niedergelegt. Wie die Gewerkschaften am Dienstag (19.1.) mitteilten, waren die Arbeiter im Werk in Barcelona zu einem 24-stündigen Streik aufgerufen.

19.01.2010

Entlassungsgrund: Leistungsschwäche

Im Hauptwerk im nahe gelegenen Martorell fanden nach diesen Angaben kurzzeitige Arbeitsniederlegungen statt. Die Proteste richteten sich gegen die Entscheidung des Unternehmens, mehr als 300 Mitarbeiter aus dem Management und der Verwaltung zu entlassen. Seat-Präsident James Muir hatte die Entlassungen damit begründet, dass die Betroffenen sich als "leistungsschwach" erwiesen hätten.
 
Demgegenüber betonte der Betriebsratsvorsitzende Matías Carnero, der Konzern habe keinen Nachweis für die angebliche Leistungsschwäche erbracht. Die Entlassenen seien zuvor nicht abgemahnt worden. Auch habe es gegen sie keine disziplinarischen Sanktionen gegeben.
 
Seat ist bei Volkswagen ein Sorgenkind. Während der Gesamtkonzern im vorigen Jahr gegen den Branchentrend einen Absatzrekord erzielte, ging bei der Tochter - vor allem wegen des Einbruchs des spanischen Marktes - der Absatz um 8,6 Prozent auf rund 337.000 Autos zurück.

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