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Arbeitskonflikt bei VW in Brasilien beigelegt

Ein Arbeitskonflikt bei Volkswagen in Brasilien um den Abbau von knapp 4.000 Stellen ist nach zwei Monaten praktisch beigelegt. Die Arbeiter eines der beiden betroffenen Werke in Sao Bernardo haben die Vorschläge der Firmenführung akzeptiert, sagte Gewerkschaftssprecher Wagner Santana.

06.10.2003

Die 1.923 betroffenen Arbeiter in Sao Bernardo können bis November 2006 bezahlten Urlaub nehmen, sich an Weiterbildungsprogrammen beteiligen oder kündigen. In diesem Fall sollen sie neben den vom Gesetz vorgeschriebenen Entschädigungen nun auch 20 zusätzliche Monatsgehälter bekommen. Im Werk Taubat sollen 2.010 Stellen abgebaut werden. Dort wird am Mittwoch (8.10.) verhandelt.

Die brasilianische Autoindustrie macht eine schwere Krise durch. Der Absatz fiel in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um 8,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit 1997 gab die Gesamtproduktion von 3,2 Millionen Einheiten auf geschätzte 1,8 Millionen in diesem Jahr nach. Der VW-Konzern beschäftigt in Brasilien 27.600 Mitarbeiter an fünf Standorten.

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