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Zulieferer-Krise

Argentinien übenimmt Mahle-Werk

Mahle Logo Foto: Mahle

Argentiniens Regierung will das im April geschlossene Werk des deutschen Autozulieferers Mahle verstaatlichen, um den Standort in Rosario zu retten. Darauf verständigten sich nach lokalen Medienangaben von Donnerstag (16.7.) Argentiniens Produktionsministerin Débora Giorgi und der Geschäftsführer von Mahle Argentinien, Diego Verardo.

17.07.2009

Der Beschluss sei den rund 530 Beschäftigten bereits mitgeteilt worden.

Mahle-Werk für Argentinien strategisch wichtig

Der Stuttgarter Kolben- und Zylinderspezialist hatte im Frühjahr wegen schlechter Geschäftszahlen das Aus für den Standort Rosario und insgesamt die Streichung von mehr als zehn Prozent der insgesamt rund 49.000 Stellen angekündigt. Betroffen waren 3.000 Stellen vor allem in Süd- und Nordamerika. Weitere 2.000 Arbeitsplätze sollten bis Ende 2009 abgebaut werden.

Ein Sprecher der argentinischen Ministerin sagte der Zeitung "La Nacion", die vier potenziellen Investoren für die Firma hätten keine ausreichende Garantien für den Fortgang der Produktion und die Sicherheit der Arbeitsplätze gegeben. Deshalb habe der Staat die Verantwortung für die strategisch wichtige Firma übernommen. Rosario liegt rund 300 Kilometer nördlich von Buenos Aires.

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