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Ariel Atom

Minimal-Roadster für maximalen Fahrspaß

Ariel Atom Foto: Ariel 12 Bilder

Der Ariel Atom ist ein Roadster für Puristen: Vier Räder, zwei Sitzplätze, ein Gitterrohrchassis und ein kräftiger Motor - mehr ist nicht nötig um maximalen Fahrspaß zu erleben. Wir stellen Ihnen den britischen Minimal-Roadster genauer vor.

14.05.2004

Tragendes Rückgrat des Ariel Atom ist ein Gitterrohrrahmen aus im Durchmesser üppig bemessenen Stahlrohren. Darin eingebettet finden zwei Schalensitze und ein 220 PS starker Honda-Vierzylinder-Motor aus dem S2000 Platz. Sein maximales Drehmoment von 198 Nm leitet das Aggregat über eine manuelle Sechsgangschaltung an die Hinterräder weiter. Die stehen, wie die auch die vorderen Räder lediglich von einem knapp geschnittenen Schutzblech überdeckt, frei im Fahrtwind. Und der braust mitunter ganz heftig, erreicht der nur 456 Kilogramm schwere Ariel Atom doch ein Höchstgeschwindigkeit von über 230 km/h und sprintet in 3,7 Sekunden von Null auf 100 km/h.

Ariel Atom für Roadster-Puristen

Möglich macht diese Dynamik eiserner Verzicht. Was nicht unbedingt zum Fahren gebraucht wird, sucht man am Ariel Atom vergeblich. Die Karosserie besteht so lediglich aus fünf Kunststoffabdeckungen, die nur einen kleinen Teil des Chassis bedecken. Auf Seitenverkleidungen, ein Dach und Türen wird gar ganz verzichtet.

Auch die Bestückung des Cockpits reduziert sich auf Essentielles. Ein Kombiinstrument vereint Tacho und Drehzahlmesser sowie die wichtigsten Kontrollfunktionen, wenige Schalter sorgen für Übersichtlichkeit. Dafür lässt sich der Fahrerarbeitsplatz hinter dem extrem kleinen Sportlenkrad, der auf Wunsch rechts oder links eingerichtet wird, optimal auf das Fahrgestell des Piloten abstimmen. Möglich machen es verstellbare Sitze, eine variable Lenksäule und einstellbare Pedale.

Ariel Atom nicht nur für die Rennstrecke

Einstellbar vom Pilotenplatz aus ist auch die Bremskraftverteilung auf die vier 240 Millimeter großen Scheibenbremsen rundum. Diese wiederum verbergen sich hinter 14 Zoll großen Leichtmetallfelgen mit Reifen der Größe 185/60. Optional sind aber auch eine Rennbremsanalge mit 290er Scheiben und Vierkolbensättel zu haben, die mit Leichtmetallfelgen von 15 bis 17 Zoll Durchmesser und entsprechenden Breitreifen kombiniert werden können.

Wer meint, so puristisch wie der Atom ausfällt, taugt dieser nur zur Rundstreckenhatz, kann mittels eines Road Packs den Zweisitzer auch auf öffentliche Straßen entführen. Straßentauglich umfasst die Ausstattung des Atom dann unter anderem einen Katalysator, Blinker, Scheinwerfer, Rücklichter, eine Handbremse, Rückspiegel, eine Hupe, einen Kühlerventilator und nicht zuletzt eine Kennzeichenbefestigung.

Dennoch bleibt der Ariel Atom im Straßenbild vermutlich eine absolute Randerscheinung, liegt der Einstandspreis mit 36.000 Euro doch reichlich hoch. Eine leistungsschwächere Version mit 160 PS aus einem 1,6-Liter-Honda-Motor steht mit rund 30.000 Euro in der Preisliste.

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