Artega GT: Deutscher Sportler

Der frühere BMW-Manager und Chef der Marken Rolls-Royce, Alfa Romeo und Maserati, Karl-Heinz Kalbfell, berät Klaus Dieter Frers, Chef des Automobilzulieferers Paragon, beim Bau eines neuen Sportwagens in Polo-Größe, der bereits auf dem Genfer Autosalon vorgestellt wird.

Der Sportwagen mit dem Namen Artega GT wird in Delbrück bei Paderborn entwickelt und gebaut. Das Design des Artega stammt von Henrik Fisker, dem früheren Design-Direktor von Aston Martin, die Technik entwickelte der frühere Porsche-Konstrukteur Hardy Essig. Unter der Kohlefaserkarosse verbergen sich so ein Alu-Spaceframe und stählerne Hilfsrahmen.

Laut Kalbfell, der im September 2006 bei Maserati ausgestiegen war, wird im März der Grundstein für die Produktionsanlage in Delbrück gelegt, im November dieses Jahres sollen die ersten Exemplare gebaut werden. Für Mitte 2008 steht die Auslieferung an die Kunden auf dem Programm. Bis dahin sollen Handelspartner in sechs deutschen Städten gefunden sein. Dazu kommen Repräsentanten in den europäischen Nachbarländern. Selbst für den Vertrieb in Amerika, Osteuropa, Japan, Asien und im Mittleren Osten gibt es bereits klare Strategien. "Das ist keine Bastellösung, sondern ein hochprofessionelles Vorgehen", erklärt Kalbfell.

Geplant sind 500 Einheiten pro Jahr, der Preis soll bei rund 75.000 Euro liegen. Das Sportcoupé kommt dabei auf die Größe eines Polo. Der Artega ist nur 3,95 Meter kurz, mit 1,87 Meter so breit wie eine S-Klasse und mit 1,18 Meter so flach wie ein Lamborghini Gallardo.

Angetrieben wird der Wagen von einem 3,6-Liter-Sechszylinder von VW mit 300 PS Leistung und 350 Nm Drehmoment, die Höchstgeschwindigkeit soll bei 270 km/h liegen. Geschaltet wird per DSG mit sechs Fahrstufen. 100 km/h sollen vo dem 1.100 kilogramm schweren Wagen nach knapp fünf Sekunden erreicht werden.

Mehr lesen sie in der neuen Ausgabe von auto motor und sport, Heft 6, ab 28. Februar im Handel.
Außerdem in dieser Ausgabe:

  • Alle Genf-Neuheiten
  • Fahrbericht BMW 1er
  • Test Nissan Qashqai
  • Vergleich Mercedes S500, Lexus LS 460, BMW 750i

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ams

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