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Artega stellt Insolvenzantrag

Sportwagenbauer droht Zahlungsunfähigkeit

Artega GT, Autosalon Genf 2012, Messe Foto: SB-Medien 28 Bilder

Die Sportwagenmanufaktur Artega aus Delbrück steht erneut vor dem Aus. Mit einem am Freitag gestellten Insolvenzantrag will man den Weg frei machen für neue Investorengespräche.

03.07.2012 Uli Baumann

Der Gang vor das Insolvenzgericht war aus Unternehmenssicht notwendig geworden, nachdem ein seit Monaten geplanter Verkauf an einen asiatischen Investor in allerletzter Minute gescheitert war.

Artega wechselte bereits 2009 den Besitzer

Gemeinsam mit der Insolvenzverwaltung werden nun Gespräche mit weiteren Investoren aufgenommen, um eine Lösung für Artega sowie deren 34 Mitarbeiter zu finden. Der Geschäftsbetrieb werde in vollem Umfang fortgeführt.

Bereits 2009 musste Unternehmensgründer Klaus Dieter Frers den Traum vom eigenen Sportwagen zu Gunsten der Rettung seines Zulieferbetriebs Paragon begraben. Artega wurde an den mexikanischen Investor Tresalia Capital verkauft.

Frers gründete 2006 die Artega Automobil GmbH & Co. KG, um den neuen deutschen Sportwagen Artega GT zu entwickeln und zu produzieren. Das Design der Karosserie entwarf der dänische Designer Henrik Fisker, der unter anderem den BMW Z8 sowie den Aston Martin Vantage gezeichnet hat. Es entstand ein zweitüriges Coupe mit einer Aluminium-Tragstruktur, einer kohlefaserverstärkten Außenhaut und einem V6 Motor mit 300 PS. Das rund 88.000 Euro teure Auto wird in einer eigens dafür errichteten Fabrik in Delbrück, Westfalen, gefertigt.

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