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Aspark Owl Elektrosportwagen

E-Sportwagen spurtet in nur zwei Sekunden auf 100!

Aspark OWL, Supersportwagen, IAA 2017 Foto: Stefan Baldauf / Guido ten Brink 5 Bilder
IAA 2017

Auf der IAA zeigt der Aspark-Konzern den Aspark Owl – einen Elektrosportwagen, der in weniger als zwei Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen soll. Wie das geht? Mit wenig Gewicht und viel Power – und einem Trick.

13.09.2017 Uli Baumann, Roman Domes 2 Kommentare Powered by

Nur große Worte, oder auch große Taten? Was auf der IAA wirklich folgen wird, wissen wir noch nicht. Auf seiner Website kündigt der japanische Misch-Konzern Aspark den Owl als „the fastest car in the world“ an. Das stimmt so schon mal nicht, denn wenn, dann ist der Aspark Owl nur „the fastest car in the world to reach 100 kph“, also das schnellste Auto im Spurt auf 100 km/h.

In nur zwei Sekunden auf 100 km/h

Der Aspark Owl, zu deutsch: die Eule, soll in nur zwei Sekunden auf Landstraßen-Tempo sprinten können. Zum Vergleich: Ein Bugatti Chiron mit 1.500 PS braucht für diese Prüfung 2,4 Sekunden. Der Owl soll mit weit weniger Leistung auskommen.

Aspark OWL, Supersportwagen, IAA 2017 Foto: Newspress
Nach oben öffnende Scherentüren sollen den Einstieg in den Aspark Owl erleichtern.

Zwei E-Motoren mit jeweils 40 kW Leistung hat Aspark angeblich verbaut – das reicht natürlich bei weitem nicht. Teil 1 der Lösung: „Kurzfristig können wir aus den beiden Motoren jeweils 160 kW (ca. 220 PS) rausholen“. Teil 2: „Wir nutzen Kondensatoren, mit denen wir die beim Bremsen gewonnene Kraft speichern und sofort abrufen können – viel schneller als aus einer herkömmlichen Batterie“, sagte Aspark der Nachrichten-Agentur Global Press.

Die Systemleistung des Aspark Owl soll 436 PS und knapp 760 Nm betragen. Bei nicht einmal 900 Kilogramm Leergewicht eine ordentliche Ansage. Maximal soll die Eule 280 km/h schnell fahren können – natürlich nicht ohne Konsequenzen für die Reichweite. Die wird mit eher mäßigen 150 Kilometern angegeben und dürfte nach ein paar Rekordsprints schnell aufgebraucht sein.

Ausgefallenes Design

Der großen Ankündigung folgen nur wenige Bilder, die einen ultraflachen Sportwagen zeigen, der gut und gerne auch direkt in LeMans antreten könnte. Der Antrieb soll rein elektrisch erfolgen. Die Karosserie zeigt sich komplett aus Kohlefaserlaminat in Sichtbauweise geformt. Die Nase des Owl streckt sich weit und flach nach vorne. Auf dem ebenfalls langgestreckten Heck sitzt oben ein mächtiger Flügel, im Untergeschoss wohnt ein mächtiger Diffusor. Die Türen sind weit im Dach angeschlagen und dürften wie im Flügeltüren-SL öffnen. Die Heckscheibe wird von einer mit kleinen Schlitzen durchzogenen Abdeckung verkleidet.

Zur Technik gibt es noch keine Angaben. Die soll erst auf der IAA präsentiert werden.

Neuester Kommentar

Ich bin ja auch gerne mal nicht ganz so einverstanden mit dem ein oder anderen Artikel bzw. wie der Inhalt aufbereitet wird.

Aber diese Art die Redakteure anzugehen ist wohl auch wenig konstruktiv.

Der Unterschied von 13,9 vs 14,3 m/ s*s ist natürlich enorm.... Wenn Sie schon hier auf die Physik verweisen, dann gestehen Sie der Sache doch auch noch das Runden von Zahlen zu. Okay, mein Fehler, das ist ja wieder Mathematik.

Ich stimme allerdings mit Ihnen überein, dass die theoretischen Zahlen praktisch nicht zu erreichen sein werden.
Möglicherweise fährt Aspark aber seine Beschleunigungsmessungen auf der gleichen Teststrecke wie Nissan bei seinem GT-R.........

Ich würde mich überaus wundern, wenn ein Redakteur jede Pressemeldung rechnerisch nachprüfen würde. Das ist auch nicht seine Aufgabe, schon gar nicht in einer Ankündigung eines "spektakulären" Fahrzeugs welches aktuell eine bebilderte Pressemitteilung ist.

Sollte das Fahrzeug tatsächlich produziert werden und die Beschleunigung tatsächlich auch nur annähernd in dieser Region liegen, dann wird das tatsächliche Leistungsvermögen dieses Fahrzeugs in kürzester Zeit durch die neuen Medien durchgetrieben und "bewertet" und die Pressemitteilung bestätigt oder widerlegt.

Es ist ja nicht der Redakteur, der die Behauptung aufstellt, es ist der Fahrzeughersteller. Daran messen lassen muss sich nur der Fahrzeughersteller, nicht der Redakteur oder Journalist, der eine - wenn Sie den Fahrzeughersteller fragen - selbstverständlich absolut zutreffende Pressemitteilung dem interessierten Publikum zur Verfügung stellt.

P.S.: Auch der Knigge ist ein tolles Buch

schluesselbund 15. September 2017, 10:25 Uhr
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