Aston Martin auf dem Autosalon Genf 2009: V12 für den Vantage

Aston Martin V12 Vantage

Nachdem der britische Sportwagenbauer Aston Martin bereits auf mehreren Messen ein Vantage-Concept mit V12-Motor gezeigt hat, debütiert jetzt in Genf das Serienmodell V12 Vantage.

"Mit dem V12 Vantage haben wir unser agilstes Modell mit dem stärksten Motor kombiniert", erklärt Aston Martin-Chef Ulrich Bez die Philosophie hinter dem Projekt. Wo sich sonst ein V8-Motor zwischen den Federbeindomen findet, wurde im Vantage der Sechsliter-V12 aus dem DBS in den Motorraum des kleineren Modells gezwängt. Somit stehen dem Vantage satte 517 PS und 570 Nm zur Verfügung.

Über 300 km/h schnell

Ausreichend um den Vantage in 4,2 Sekunden von Null auf 100 km/h zu beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit soll sich erst bei 305 km/h einstellen. Der im V8 Vantage verbaute 4,7-Liter bringt es in der jüngsten Ausbaustufe auf 426 PS und 470 Nm, die den Sportwagen in 4,7 Sekunden auf 100 km/h und dann weiter bis auf 288 km/h beschleunigen.

Sportlichere Optik

Damit auch Außenstehenden unmissverständlich klar wird, mit welchem Modell sie hier konfrontiert werden, trägt der V12 eine überarbeitete Optik. Die neue Frontschürze trägt deutlich vergrößerte Lufteinlässe um dem gestiegenen Kühlluftbedarf des großen Motors Rechnung zu tragen. Eine Echtcarbon-Spoilerlippe soll den Auftrieb verringern. Stark perforiert präsentiert sich auch die Motorhaube. Auch hier fordert der V12 seinen Kühlluft-Tribut.

Angepasst wurden auch die Seitenschwellerverkleidungen sowie das Erscheinungsbild der Leichtmetallfelgen. Am Heck gibt sich der V12 durch einen mächtigen Diffusor, eine neu gestaltete zweiflutige Auspuffanlage und Rückleuchten im Klarglasdesign zu erkennen.

Limitiert auf 1.000 Stück

Gefertigt wird der V12 Vantage, wie auch der DBS, der DB9 und der V8 Vantage, im Aston Martin Hauptquartier in Gaydon. Insgesamt sollen lediglich 1.000 Fahrzeuge gefertigt werden. Die Auslieferungen sollen im dritten Quartal 2009 anlaufen. Einen Preis hat Aston Martin allerdings noch nicht genannt. Der soll erst in Genf kommuniziert werden.

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Uli Baumann

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