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Aston Martin DBX wird gebaut

GT-Crossover läuft in Wales vom Band

Aston Martin DBX Foto: Aston Martin 13 Bilder

Aston Martin hatte auf dem Genfer Autosalon 2015 mit der DBX-Studie einen Ausblick auf einen möglichen Crossover-GT gegeben. Nun wurde die Produktion bestätigt.

24.02.2016 Holger Wittich

Aston Martin wird den DBX künftig in einem zweiten Werk in Großbritannien produzieren. Wie das Unternehmen mitteilt entsteht in St. Athan in Glamorgan bis 2020 eine neue Produktionstätte, die bis zu 3.000 neue Jobs schaffen wird. Der Bau des Werks in Wales beginnt 2017, ab 2020 soll dann das erste volle Produktionsjahr beginnen. Als erstes Modell wird das Crossover-Modell der Briten dort gefertigt. Allerdings sollen mehr als 90 Prozent der Produktion exportiert werden.

Aston Martin DBX mit Elektromotor - und V12, vielleicht

Rückblende: Damals, 2015 zog Aston Martin auf dem Autosalon in Genf überraschend das Tuch vom Aston Martin DBX. Darunter, ein Luxus-GT, hochbeinig, mit zwei Türen. Angetrieben von einem nicht näher spezifizierten Elektro-Antrieb soll der allradgetriebene DBX seine Verantwortung in Sachen Umweltschutz für die Marke gerecht werden.

Natürlich lässt sich auch der traditionelle V12 unter der Motorhaube platzieren. Schließlich soll der Aston Martin DBX, der in der Serienversion sicher als Viertürer auf den Markt kommt, in erster Linie Kunden in China, dem Mittleren Osten und den USA begeistern. Schnell erklärt CEO Andy Palmer, dass es sich nicht um ein produktionsfertiges Modell handelt, sondern "lediglich um einen Ausblick, wie ein Luxus-GT in 10 Jahren aussehen wird". Immerhin gibt es einige Technik-Highlights im DBX: Der Crossover erhält eine Drive-by-wire-Lenkung, Headup-Display für Fahrer und Beifahrer sowie Kreamik-Carbon-Bremsen und eine Rekuperationssystem.

Spektakulärer Innenraum im DBX

In Sachen Aussehen hat der Aston Martin den DBX mit den klassischen Insignien der Marke ausgerüstet. Ein mächtiger Kühlergrill ziert die Front, zwei extrem schmale Scheinwerfer ragen weit in die Kotflügel hinein. Die Fahrgastzelle erscheint nach der langen Motorhaube zurückgesetzt und coupéhaft. Die Dachlinie läuft nach hinten schmal zu und zeigt sich mit einem langen Panoramadach.

Das Heck - schon fast konventionell im klassischen Aston Martin-Design. Der Innenraum fällt spektakulär aus. Die sportlichen Einzelsitze sind mit speziellem Leder bezogen und wirken filigran. Als Fahrer greift man in ein sportliches Lederlenkrad mit drei Speichen, schaltet über Paddels am Volant und schaut auf einen digitalen Tacho. Der Armaturenträger erscheint klassisch mit dem heraustretenden sehr futuristischen Cockpitelement.

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