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Aston Martin

Geschäft brummt

Foto: Hans-Dieter Seufert

Die als Bond-Auto bekannt gewordene Luxussportwagen-Marke Aston Martin denkt trotz voller Auftragsbücher nicht an einen Ausbau der Fertigungskapazitäten. "Viel mehr als 5.000 Fahrzeuge können wir gar nicht bauen", sagte Aston Martin-Chef Ulrich Bez der "Berliner Zeitung". Die Nachfrage sei aber riesig.

06.03.2006

"Wer bei uns heute ein Auto bestellt, der muss bis Mitte nächsten Jahres warten." Aston Martin, das in der fast einhundertjährigen Firmengeschichte mehrfach vor der Pleite stand, steigerte seinen Absatz unter Führung von Bez innerhalb von fünf Jahren von 1.000 auf 5.000 Fahrzeuge. Heute arbeite die Automanufaktur, in der je Auto noch bis zu 300 Stunden Handarbeit erfolgen, profitabel.

Hauptabsatzmärkte von Aston Martin sind England und die USA. Das Einsteigermodell kostet ab 105.000 Euro. Bez hob in der Zeitung hervor, dass die Präsenz in den James-Bond-Filmen für Aston Martin sehr wichtig sei. "Als Hersteller ganz geringer Stückzahlen sieht man unsere Autos selten auf den Straßen und wir haben auch keinen großen Werbeetat - anders als Ferrari mit seinem Formel-1-Auftritt." Bez betonte, dass der Hersteller nicht für den Einsatz in den Bond-Filme zahle. "Wir stellen ausschließlich die Fahrzeuge zur Verfügung. Und hoffen jedes Mal, dass wir sie unbeschadet zurückbekommen", sagte er.

Auf die schwierige Lage viele Autohersteller angesprochen, sagte Bez der Zeitung: "Das Problem vieler Autobauer ist heute, dass den Kunden in der Werbung etwas versprochen wird, was die Autos später nicht halten. Das darf man nicht tun."

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