Die Produktion des Rapide, der damals vierten Baureihe von Aston Martin, oblag von Beginn an Magna Steyr in Graz. Grund war die Tatsache, dass das Aston-Stammwerk in Gaydon mit den drei übrigen Baureihen restlos ausgelastet war. Die ersten Vorserienmodelle des Aston Martin Rapide verließen bereits im vierten Quartal 2009 die Magna-Hallen in Graz.
Aston-Werk in Gaydon arbeitet jetzt effizienter als zuvor
Ab der zweiten Jahreshälfte 2012 verlagert Aston Martin die Produktion des Rapide ins heimische Werk in Gaydon. Für Aston Martin-Chef Ulrich Bez ein logischer Schritt: "2008 war unsere Produktionskapazität eingeschränkt. Durch die Produktion des Rapide in Gaydon hätten wir die Fertigung der anderen Modelle gefährdet. Jetzt, drei Jahre später, hat sich die Situation verändert. Gaydon ist flexibler und effizienter als zuvor. Wir produzieren mittlerweile acht Baureihen und zusätzlich fünf Varianten. Die Produktion des Rapide in Gaydon ist jetzt möglich."
Bez betonte zugleich, dass Magna Steyr stets alle Anforderungen und Erwartungen erfüllt habe und bedankte sich bei dem österreichischen Team, welches den Aston Martin Rapide seit 2009 gefertigt hatte.
Aston Martin Rapide S steht in den Startlöchern
In naher Zukunft wird die Rapide-Baureihe durch ein noch stärkeres Modell ergänzt. Derzeit laufen die Testfahrten auf Hochtouren. Unser Erlkönig-Jäger hat den nur leicht getarnten Aston Martin Rapide S bereits abgeschossen. Die Sportlimousine soll dem Porsche Panamera S Paroli bieten. Unter der langen Motorhaube arbeitet der aus dem Aston Martin DBS entliehene Zwölfzylinder, der 517 PS an die Hinterräder schickt.






