Aston Martin V8 Vantage S in Genf

Neues Sportmodell mit 436 PS

Aston Martin V8 Vantage S

Mit dem Aston Martin V8 Vantage S erweitern die Briten die Einstiegsbaureihe um ein Sportmodell mit den Genen des GT4-Rennwagens. Im 436 PS starken Coupé und Cabrio werden die aerodynamischen Vorteile des V12 Vantage mit neuer Technik vereint.

In der Welt der britischen Luxus-Sportwagenmanufaktur Aston Martin beginnt das Einstiegsmodell mit dem 426 PS starkem V8 Vantage, der sowohl als Coupé wie auch als Cabrio angeboten wird. Wem das 4,7-Liter-Triebwerk nicht genügend Leistung entfaltet, konnte bisher nur die potentere Zwölfzylindervariante Aston Martin V12 Vantage mit 517 PS wählen. Das ändert sich nun.

Sportlicher Aston Martin V8 Vantage S mit 436 PS

Die Aston Martin Vantage-Baureihe wird um eine Achtzylindervariante erweitert, bei der die sportlichen Attribute geschärft wurden. Die Modifikationen umfassen sowohl Gewicht und Optik, wie auch Motor und Getriebe bis hin zu Radaufhängung, Lenkung, Bremsen und Reifen, was der "S"-Zusatz im Namen verdeutlicht.

Der Aston Martin V8 Vantage S entwickelt aus 4.735 Kubikzentimeter Hubraum 436 PS bei 7.300 U/min, ab 5.000 Umdrehungen liegt das maximale Drehmoment von 490 Newtonmeter an. Verwaltet wird die Kraft mittels des neu entwickelten Siebengang-Getriebes Sportshift II mit kurzer Übersetzung. Neben verbesserten Schaltzeiten bringt das Getriebe einen Gewichtsvorteil von 26 Kilogramm, sodass das 1.610 Kilogramm schwere Aston Martin V8 Vantage S Coupé mit Karbonapplikationen immerhin 30 Kilo weniger wiegt als das V8-Standardmodell. Neben den verbesserten Fahrleistungen steigt dadurch auch die Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h beim V8-Basismodell auf 305 km/h. Damit ist der Vantage V8 S exakt so schnell wie die V12-Variante.

Technik von der Rennversion für die Straße

Für eine entsprechende Verzögerungsleistung sorgen im Aston Martin V8 Vantage S-Modell Bremsscheiben mit größerem Durchmesser und Sechs-Kolben-Bremssätteln sowie ein neues Bremsmodul mit Funktionen wie dem Hydraulischen Bremsassistenten (HBA) zur Unterstützung bei Notbremsungen und dem Berganfahrassistenten (Hill Start Assist- HSA). Der rennsporterfahrene Hersteller versäumt es ebenfalls nicht, mit neuen Federn und Stoßdämpfern auch die fahrdynamischen Qualitäten des Vantage sportlich zu schärfen. Zudem verfügt der Aston Martin V8 Vantage S noch über eine "Sport"-Taste zur Beschleunigung des Schaltvorgangs, die dem Fahrer ein aggressiveres Ansprechen des Gaspedals ermöglicht sowie die Bypassventile öffnet, um auch den entsprechenden Sound zu erzeugen.

Achtzylindermodell mit der breiten Optik des V12

Die S-Modelle rollen auf speziellen 19-Zoll-Leichtmetallrädern mit V-Speichen. Ein Karbonspoiler unter der Frontschürze soll dem Aston Martin V8 Vantage S mehr Abtrieb verleihen, für den betont muskulösen Auftritt zeichnen neue Seitenschweller und ein Karbon-Diffusor am Heck verantwortlich. Dort kennzeichnet ein "Vantage S"-Schriftzug die neue Modellvariante, der sich ebenfalls im lederausgekleideten Innenraum wiederfindet.

Der Aston Martin V8 Vantage S kann bereits als Coupé und Roadster bestellt werden und wird ab Ende März ausgeliefert. Die Preise für das Aston Martin V8 Vantage S Coupé beginnen bei 132.000 Euro.

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Carsten Rose

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