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Aston Martin Vulcan auf dem Autosalon Genf

Supersportler für die Rundstrecke

Aston Martin Vulcan Foto: Aston Martin 13 Bilder

Der britische Sportwagenbauer Aston Martin hat für den Genfer Autosalon ein neues Modell angekündigt. Der Aston Martin Vulcan ist ein neues Exklusivmodell für den reinen Rennstreckengebrauch. Und dort konnten wir den 820-PS-Renner exklusiv ausprobieren. Zum Fahrbericht geht's hier.

25.02.2015 Uli Baumann Powered by

Aston Martin Vulcan noch extremer als der One-77

Der neue Aston Martin Vulcan, der auf dem Genfer Autosalon debütiert, ist ein reinrassiger Sportler, der keine Straßenzulassung haben wird. Er zielt auf Wettbewerber wie den McLaren P1 GTR oder den Ferrari LaFerrari FXX. Entsprechend extrem fällt der Vulcan dann auch aus. Unter exzessiver Verwendung von Kohlefaserlaminat ist ein Gentlemen-Rennwagen entstanden, von dem weltweit nur 24 Exemplare aufgelegt werden. Das Design des Vulcan weist schon direkt auf die Optik der kommenden Aston Martin-Straßenflitzer hin.

211/ , EUROPA; SCHWEIZ, GENF, Datum: 03.03.2015 12:00:00: 85. INTERNATIONALER AUTO SALON in Genf 2015, PALEXPO - Stefan Baldauf / SB-Medien
Aston Martin Vulcan - Supersportler für die Rundstrecke 1:09 Min.

Aston Martin Vulcan mit über 800 PS

Das Monocoque und die Karosserie sind nahezu komplett aus Kohlefaserlaminat gefertigt. Selbst die Kardanwelle entsteht aus dem Leichtbauwerkstoff. Extrem zeigt sich der Aston Martin auch in Sachen Motorisierung. Bislang gebührt dieser Titel wohl dem One-77 mit seinem 740 PS starken V12-Motor. Der Vulcan setzt auf eine weitere Ausbaustufe des sieben Liter großen V12-Saugers, die es auf über 800 PS bringen soll. Das weit hinter der Vorderachse eingepflanzte Triebwerk steuert über ein sequenzielles Sechsganggetriebe an der Hinterachse ausschließlich die Hinterräder an und soll für eine perfekte Gewichtsverteilung sorgen. Ein Sperrdifferenzial müht sich um optimale Traktion. Beim Leistungsgewicht soll der Vulcan sogar reinrassige GT-Rennwagen überbieten, konkrete Werte nennt Aston Martin aber nicht.

Highend-Komponenten kommen auch bei den Stoppern zum Einsatz. Brembo-Rennbremszangen beißen in Karbon-Keramik-Scheiben mit 380 und 360 mm Durchmesser. Die 19 Zoll großen Leichtmetallfelgen werden an Pushrod-Aufhängungen geführt. Die Dämpfer werden elektronisch kontrolliert und verstellt. Traktionskontrolle und ABS lassen sich individuell einstellen.

Damit die Käufer des Aston Martin Vulcan das ganze Potenzial des Boliden auch ausloten können, werden sie in speziellen Track Day-Veranstaltungen ab 2016 an den Ü-800 PS-Renner herangeführt. Dabei helfen sollen Übungen in einem speziellen Fahrsimulator, sowie Testfahrten in V12 Vantage S, One-77 und the Vantage GT4-Rennwagen.

Der Preise für den Vulcan soll bei rund zwei Millionen Euro zuzüglich Steuern liegen.

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