Vom Mini gibt es sie schon. Vom Smart Fortwo ebenfalls. Doch vom Fiat 500 steht eine Elektrovariante noch aus. Plänen des US-Autobauers Chrysler zufolge soll der Fiat 500 mit Elektroantrieb frühestens 2012 auf den Markt kommen. Für die Franzosen von Atomik Cars kann es aber gar nicht schnell genug gehen mit dem Fiat 500 EV - woraufhin sie ihre eigene Interpretation des künftigen Elektroautos auf die Räder stellten.
Fiat 500 EV von Atomik: Brachiales Drehmoment, 180 km/h Spitze
Was dabei herauskam, ist ein Elektroauto der Superlative: Breitbauoptik, tiefe Straßenlage und ein gewaltiges Drehmoment sollen den von Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus (LiFePO4) gespeisten E-Sportler bei jedem Ampelsprint gut aussehen lassen. Bis zu 4.600 Batteriezellen werden in den 1.400 Kilogramm schweren Elektro-500 gepackt. Basis für das ehrgeizige Projekt war eine Fiat 500 Abarth-Version, die statt des 135 PS starken Benzinmotors unter der Haube an jeder Achse einen jeweils 80 kW starken Elektromotor trägt. Als maximales Drehmoment stellt Atomik Cars bis zu 1.710 Nm in Aussicht (Heckmotor) - an der Vorderachse sind es 840 Nm. Die Beschleunigung auf Tempo 100 soll sich in weniger als sechs Sekunden abspielen. Bei 180 km/h wird der Fiat 500 EV abgeriegelt - allerdings sollen nach Angaben von Atomik Cars ungedrosselt über 200 km/h drin sein.
In über zehn Stunden wird der Atomik-Fiat 500 aufgeladen
An einer Standard-Steckdose mit 220 Volt muss mit einer Ladezeit von weit über zehn Stunden gerechnet werden. Mit einer vollen Batterieladung liegt die Reichweite des Elektroautos bei rund 200 Kilometer. Als Rad-Reifen-Kombination kommen Dreizehn-Zöller mit 205/55er Reifen vorne und 245/50er Reifen hinten zum Einsatz. Atomik plant zunächst mit einer Produktion von 50 Exemplaren. Einen Preis nannten die Franzosen allerdings noch nicht. Vorgestellt wurde der außergewöhnliche Elektro-Kleinwagen von Atomik Cars auf der Top Marques Monaco 2010.






