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ATS

Insolvenzantrag gestellt

Foto: ATS

Die Holding des Bad Dürkheimer Herstellers von Leichtmetallrädern für Autos, ATS Beteiligungs GmbH, ist insolvent. Nach Angaben des Unternehmens vom Freitagabend (13.7.) haben die Gesellschaften ATS Beteiligungs GmbH und ATS Stahlschmidt & Maiworm GmbH einen Insolvenzantrag gestellt.

16.07.2007

"ATS ist das jüngste Opfer des heftig umkämpften Marktes in der Automobilindustrie und steigender Rohstoffpreise", heißt es in einer Mitteilung des nach eigenen Angaben führenden Herstellers von Aluminiumrädern.

Die Gruppe habe es nicht geschafft, eine Größe zu entwickeln, mit der man den Anforderungen des sehr schwierigen weltweiten Marktes gerecht werden könne, hieß es weiter. Es seien erfolglos Gespräche mit Banken und Gesellschaftern geführt worden, erklärte die ATS Beteiligungs GmbH. Von der Insolvenz seien die anderen Gesellschaften ebenso wenig betroffen wie das so genannte Aftermarket-Geschäft, also der Verkauf von zugehörigen Teilen und Dienstleistungen. Angaben zu gefährdeten Arbeitsplätzen machte das Unternehmen nicht.

Die ATS-Gruppe beschäftigt nach eigenen Angaben bei einem Jahresumsatz von etwa 400 Millionen Euro weltweit mehr als 2.500 Mitarbeiter. Die Gruppe hat Produktionsstandorte in Deutschland, Polen, Südafrika und in den USA. Zu den Kunden zählen nach ATS-Angaben Hersteller wie Audi, Daimler-Chrysler, Porsche, Volvo und Volkswagen.

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