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ATU an US-Investoren verkauft - zunächst kein Börsengang

Update ++ kein Börsengang ++ Die Autowerkstattkette Auto-Teile-Unger (ATU) wechselt einen Monat nach dem Scheitern eines Börsengangs den Besitzer. Käufer sei für 1,75 Milliarden Dollar (1,45 Milliarden Euro) die US-Investorengruppe KKR (Kohlberg Kravis Roberts).

30.06.2004

Dies teilt der bisherige Eigentümer Doughty Hanson am Mittwoch (30.6.) mit. Ein neuer Anlauf für den Gang an die Börsen rückt damit in weite Ferne. KKR (Kohlberg Kravis Roberts) kündigte ihn erst innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre an.

ATU aus Weiden in der Oberpfalz hatte Ende Mai den Börsengang zwei Tage vor Zeichnungsbeginn auf unbestimmte Zeit verschoben. Als Grund wurden schwierige Marktbedingungen für Neuemissionen und eine unsichere Stimmung an den Finanzmärkten genannt. Experten hatten das mögliche Volumen der Aktienplatzierung auf mindestens eine Milliarde Euro geschätzt.

Doughty Hanson hatte die Mehrheit an dem einstigen Familienunternehmen im Juli 2002 übernommen. KKR sieht sich durch ein früheres Engagement bei dem größten US-Autoteilehändler Autozone gut für ATU gerüstet. Die Transaktion soll bis Ende August abgeschlossen werden. ATU-Chef Werner Aichinger bezeichnete KKR als richtigen Partner, um das weitere Wachstum zu begleiten.

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