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Auch Audi plant Produktionskürzungen

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Der Autobauer Audi stellt sich trotz eines Absatzwachstums im Oktober auf schlechtere Zeiten ein und plant wie seine Konkurrenten Daimler und BMW Produktionskürzungen.

10.11.2008

Dafür werde die Weihnachtspause an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm voraussichtlich verlängert, sagte eine Sprecherin der VW-Tochter am Montag (10.11.) auf Anfrage. Wie lange die Pause ausfalle, welche Werke betroffen seien und um wie viele Fahrzeuge die Produktion zurückgefahren werde, sei noch nicht entschieden. Klar sei nur, dass es Kürzungen geben werde, weil die Marktentwicklung im kommenden Jahr noch nicht abzuschätzen sei. "Wir wollen auf Sicht fahren."

Abwärtstrend im Oktober

Für den Oktober meldete Audi gegen den Abwärtstrend am Markt aber noch ein Absatzplus von 7,2 Prozent auf 82.400 Fahrzeuge. Daimler und BMW hatten zuletzt deutliche Absatzrückgänge verkraften müssen. In den ersten zehn Monaten des Jahres verkauften die Ingolstädter knapp 845.000 Autos, was einem Zuwachs von 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entsprach. Die Absatzprognose von mehr als einer Million verkaufter Autos für dieses Jahr bestätigte Audi nochmals. "Die Auftragsbücher sind bis Ende des Jahres voll", sagte die Sprecherin.

Im europäischen Ausland steigerte Audi den Absatz im Oktober um knapp zehn Prozent auf 34.600 Autos. In den ersten zehn Monaten waren es 388.000 Fahrzeuge nach rund 379.000 im Vorjahr. Auf dem deutschen Markt bewegten sich die Verkäufe mit knapp 24.000 im Oktober und 210.000 zwischen Januar und Oktober auf weitgehend stabilem Niveau. Nach wie vor gut lief es in Asien. Hier kam Audi im Oktober auf einen Absatzzuwachs von 20 Prozent und 12.200 verkaufte Autos. In den ersten zehn Monaten waren es 130.000 Fahrzeuge, was einem Zuwachs von mehr als 17 Prozent entsprach.

Selbst der US-Markt läuft ordentlich

Selbst auf dem gebeutelten US-Markt entwickelten sich die Geschäfte vergleichsweise ordentlich. Hier kam Audi im Oktober auf nahezu stabile Absätze. Im Gesamtjahr war es ein leichtes Minus von 3,5 Prozent auf 73.300 Fahrzeuge. Audi begründete die weltweit nach wie vor solide Nachfrage vor allem mit neuen Modellen wie dem Audi A4 Avant. Für weitere Impulse soll der kleine Geländewagen Q5 sorgen, dessen Markteinführung Mitte November geplant ist.


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