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Audi

2004 wird Rekordjahr

Nach neuen Bestwerten im ersten Jahresdrittel bei Gewinn und Umsatz hat sich die VW-Tochter Audi ehrgeizige Ziele gesetzt. "Wir wollen in den nächsten Jahren mit unserer erweiterten Modellpalette mehr als eine Million Audis an unsere Kunden ausliefern", kündigte Konzern-Chef Martin Winterkorn am Mittwoch (12.5.) auf der Hauptversammlung in Ingolstadt an.

12.05.2004

Im vergangenen Jahr hatte die VW-Tochter den Absatz um knapp vier Prozent auf 769.893 Auslieferungen gesteigert. Die Aktionäre zeigten sich zufrieden mit der Entwicklung bei Audi, kritisierten aber die Konzernmutter
Volkswagen.

Nach einem guten Start ins neue Jahr bekräftigte Winterkorn die Prognosen. "2004 wird das beste Jahr in der Geschichte unseres Unternehmens", sagte er vor 250 Aktionären. Die VW-Tochter wolle den neunten Rekordabsatz in Folge erzielen - egal, wie sich die Konjunktur in den wichtigen Märkten entwickelt. Beim Gewinn erwartet Audi im Rahmen einer konservativen Prognose aber weiterhin nur ein stabiles Ergebnis.

Audi-Schwäche heißt VW

In den ersten vier Monaten konnte Audi den Umsatz laut Winterkorn um sieben Prozent steigern. Der Absatz war um vier Prozent auf 259.000 verkaufte Autos gesteigert worden. "Das bedeutet, dass unsere Kunden höher wertige Fahrzeuge mit umfangreicherer Ausstattung bestellen", sagte Winterkorn mit Blick auf den überproportionalen Umsatzanstieg. Auch das Vorsteuer-Ergebnis liege "erfreulich über dem Vorjahreswert". Angetrieben wurde die Entwicklung unter anderem vom neuen A6, im weiteren Jahresverlauf setzt Winterkorn die Hoffnungen auf den viertürigen A3 Sportback.

Auch wenn der Audi-Gewinn vor Steuern im vergangenen Jahr wegen des starken Euro um fast 12 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro gesunken war, zeigten sich die Aktionäre mit der Entwicklung zufrieden. "Gratulation an alle Beschäftigten und an den Vorstand", sagte Helmut Kroll von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK). Allerdings sei der Konzern offenbar nicht gut genug gegen Währungsschwankungen abgesichert gewesen. Jörg Pluta von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) und andere Redner kritisierten, der Ingolstädter Autobauer werde von den Problemen des Volkswagen-Konzerns gebremst. "Die Schwäche von Audi heißt VW", sagte Pluta.

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