Von den veranschlagten 7,3 Milliarden Euro an Investitionen in den Jahren 2009 bis 2012 sollten 5,9 Milliarden Euro in neue Produkte und Zukunftstechnologien fließen, teilte das Unternehmen am Montag (28.12.) in Ingolstadt mit.
Bis 2015 soll es 42 statt 34 Modelle geben
Die Marke mit den vier Ringen werde ihre Modellpalette bis 2015 von derzeit 34 auf 42 Modelle ausweiten. "Mit den geplanten Investitionen in neue Produkte und Mobilitätskonzepte wie den Elektroantrieb schaffen wir die Grundlagen für das zukünftige Wachstum unseres Unternehmens", erklärte Audi-Finanzvorstand Axel Strotbek.
3,8 Milliarden Euro für die deutschen standorte Ingolstadt und Neckarsulm
Die deutschen Standorte Ingolstadt und Neckarsulm werden von 2009 bis 2012 mit insgesamt rund 3,8 Milliarden Euro bedacht. "Das ist ein klares Bekenntnis für unsere deutschen Standorte", erklärte Audi-Gesamtbetriebsratschef Peter Mosch. Auf Ingolstadt entfallen dabei rund 2,5 Milliarden und auf Neckarsulm 1,3 Milliarden Euro. Während in Ingolstadt Investitionen in ein neues Getriebe- und Emissionszentrum sowie in Presswerkzeuge für den neuen Audi A1 und Fertigungsstrukturen für die Modelle Audi A3 und Audi A4 im Vordergrund stünden, seien in Neckarsulm die Modelle Audi A6, Audi A7 und Audi A8 sowie neue Funktionsprüfstände für Motoren im Fokus.
Audi will BMW und Mercedes als Premium-Hersteller überholen
Die Investitionssumme von 7,3 Milliarden Euro bis Ende 2012 hatte Strotbek bereits kürzlich in einem Zeitungsinterview genannt. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die Konkurrenten BMW und Mercedes zu überholen und bis Mitte des kommenden Jahrzehnts der führende Premium-Autohersteller der Welt zu werden.




