Wie schon BMW mit dem M1 wollte man in Ingolstadt wohl nicht am Sockel der Legende rütteln und gab dem Sportkind einfach einen anderen Namen. Der Audi A1 Quattro getaufte Sportler feiert sein Debüt auf dem Genfer Auto Salon.
Geboten bekommen die Besucher einen Audi A1 im Look der Wörthersee-Studie A1 Clubsport Quattro - lediglich auf die perforierte Motorhaube und die dick ausgestellten Kotflügelbacken wurden in der Serienversion verzichtet. Kleinere Brötchen backt man auch unter der Motorhaube. Statt dem Turbo-Fünfzylinder der Studie kommt im Audi A1 Quattro ein Zweiliter TFSI zum Einsatz. Der Vierzylinder leistet 256 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 350 Nm zur Verfügung. Gerüstet mit einem Allradantrieb soll der A1 Quattro in 5,7 Sekunden von Null auf 100 km/h spurten. Die Höchstgeschwindigkeit sieht der schnelle Audi A1 bei 245 km/h erreicht. Noch vorläufig ist der Durchschnittsverbrauch, der mit 8,5 Liter angegeben wird.
Gewöhnlich ist der Audi A1 Quattro mit Frontantrieb unterwegs, stellt sich Schlupf ein, so sorgt eine Lamellenkupplung an der Hinterachse für einen stufenlosen Kraftfluss auch an die Hinterräder. Das Fahrwerk des A1 Quattro wurde gegenüber den zivileren Brüdern straffer abgestimmt, die Lenkung direkter ausgelegt und die Achskonstruktionen überarbeitet.
Serienmäßig rollt der Audi A1 Quattro auf weiß lackierten 18 Zoll-Leichtmetallfelgen im Turbinendesign, die von 225/35er Pneus überspannt werden. An der Vorderachse verzögern 312er scheiben, ESP ist mit an Bord, kann aber auch vollständig abgeschaltet werden.
Audi A1 Quattro wird es nur als limitierte Sonderserie geben
Wessen Begehren nun geweckt ist, dem sei gesagt vom geben. Alle tragen eine weiße Lackierung und ein hochglänzendes schwarzes Dach sowie die aggressive Optik geprägt vom neuen Aerodynamikpaket samt Doppelrohrauspuff und Heckspoiler.
In den Handel kommt der Audi A1 Quattro ab der zweiten Jahreshälfte 2012. Der Grundpreis für den Kraftzwerg, der mit einer lückenlosen Vollausstattung antritt, soll bei 49.900 Euro liegen. Der A1 Quattro liefert die Basis für einen Audi S1, mit dem spätestens zur Mitte der Modelllaufzeit zu rechnen ist.






