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Audi A3-Zukunft

Erste Zeichnungen des neuen Kompakten

Audi A3 Stufenheck Foto: Audi 30 Bilder

Audi wird ab 2012 die neue Generation des Audi A3 auf den Markt bringen. Ab 2013 soll dann auch eine Stufenhecklimousine das Portfolio des Bestsellers bereichern. Damit bauen die Ingolstädter die Audi A3-Baureihe um ein viertes Modell nach A3, A3 Sportback und A3 Cabrio aus.

11.04.2011 Holger Wittich, Jens Katemann

Erste Zeichnungen des Stufenheckmodells und der Sportback-Version geben das neue Design der Baureihe preis. Dazu zeigt ein erster Innenraum-Entwurf, worauf sich die künftigen Audi A3-Fahrer freuen können.

Audi A3-Stufenhecklimousine auch für Deutschland

Bereits vor einigen Wochen hatte Audi-Chef Rupert Stadler festgestellt, dass die auf dem Autosalon in Genf präsentierte Stufenheck-Limousine des Audi A3 nicht nur den Märkten USA oder Osteuropa vorbehalten bleibt. "Für eine kompakte Limousine mit dynamischem Design und unserem hohen Anspruch an Qualität wollen wir auch in weiteren Märkten Käufer finden, die diesem Karosseriekonzept bislang eher abgeneigt waren. Dazu gehört natürlich auch unser Heimatmarkt Deutschland", so der Audi-Boss gegenüber auto motor und sport.

2013 wird Audi daher den rund 4,50 Meter langen Audi A3 als Stufenheck-Modell anbieten. Als Motorisierungen kommen die TSI-Motoren mit einem Leistungsspektrum von 105 bis 211 PS zum Einsatz. Auf der Dieselseite sind es TDI-Aggregate mit einer Leistungspanne zwischen 105 und 170 PS. Gebaut werden soll die Audi A3 Stufenheck-Limousine im ungarischen Werk Györ. Von 2013 an werden dort auf einer neuen Produktionsstraße rund 125.000 Autos pro Jahr vom Band rollen, darunter neben Audi A3 Stufenheck auch das Audi A3 Cabriolet.

Neuer Audi A3 basiert auf der VW Golf VII-Plattform

Der Audi A3 basiert als erstes Modell auf der neuen Fahrzeug-Architektur des VW Golf VII, teilt sich mit dem Konzernbruder einen Großteil der Bauteile wie etwa Fensterheber, Antriebsstrang oder Klimaanlage. Die Bestnote im Euro-NCAP-Crashtest gehört dabei wie selbstverständlich zum Pflichtprogramm.

Die neue Architektur bietet dann auch mehr Flexibilität, ermöglicht A3-Versionen mit alternativer Technik wie Elektro-, Hybrid- oder Erdgasantrieb. Konkrete Pläne für deren Einsatz gibt es allerdings noch nicht. Ein Start-Stopp-System wird beim nächsten Audi A3 dagegen wohl bereits zum Serienumfang gehören. Auch in Automatik-Versionen soll die Spritspartechnik verstärkt zum Einsatz kommen.

Zahlreiche Assistenzsysteme im Audi A3

Die Audi A3-Aufpreisliste wird ebenfalls aufgerüstet: Assistenzsysteme wie Abstandsregeltempomat, Spurhalte-Assistent, Toter-Winkel-Überwachung und Verkehrsschild-Erkennung sollen ebenso angeboten werden wie die neueste Generation des Audi-Multimediasystems. Für dessen Bedienung bekommt der Audi A3 den Dreh-Drück-Steller, der mit dem neuen Audi A8 in der Modellpalette eingeführt wurde.

Die Kartendarstellungen im Navigationssystem sowie das Display stammen ebenfalls aus dem Audi-Flaggschiff. Viel Hightech für viel Geld? Der Preis für den neuen A3 wird zwar erst kurz vor dem Verkaufsstart festgelegt, aber einen großen Aufschlag müssen die Kunden nicht fürchten, heißt es bei Audi. Eine Kampfansage an die Konkurrenz, die ihrerseits mit den Neuauflagen von BMW 1er (2011) und Mercedes A-Klasse (2012) kontert.

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