Optisch zeichnen ein Edelstahl-Unterfahrschutz an Front und Heck den A4 Allroad als Offroad-Vertreter aus, ohne dabei seine Verwandtschaft zum A4 Avant zu leugnen. Zusammen mit der leicht höhergelegten Karosse, der niedrigen Dachlinie, den Chromeinfassungen der Nebelscheinwerfer sowie dem in Chrom gehaltenen Singleframe-Grill beweist der 4,72 Meter lange, 1,84 Meter breite und 1,50 Meter hohe Wald- und Wiesen-Audi aber auch eine gewisse Eigenständigkeit. Weitere Unterscheidungsmerkmale des Allroad sind die 17-Zoll-Leichtmetallfelgen im Siebenarm-Design und die abgesetzte Dachreling.
Bis zu 1.430 Liter Stauraum
Besonders wichtig für den Outdoor-Einsatz ist auch ein geräumiger Kofferraum: Als Basisvolumen liegen dem Offroad-Kombi 490 Liter zu Grunde - maximal lässt sich dieses auf 1.430 Liter erweitern. Skisack und Durchlade können ebenfalls integriert werden. Zur besseren Unterteilung des Gepäckraums liefert Audi zudem einen serienmäßigen Wendeladeboden mit, dessen Unterseite als wasserdichte Schmutzwanne ausgeführt ist. Auch eine Gepäckraumabdeckung, eine Klimaautomatik, ein CD-Radio und eine elektromechanische Parkbremse sind beim Allroad Serie.
Ebenso zum Standard gehört der Schleuderschutz ESP, im Allroad mit der Zusatzfunktion "Offroad Detection", die Bodenverhältnisse erkennen und auch im Gelände für optimalen Schutz in allen Lagen sorgen soll. Gegen Aufpreis können zahlreiche Zusatzfeatures wie Fernlichtassistent, Spurwechselassistent, Tempomat, Panorama-Glasdach oder eine elektrische Heckklappe bestellt werden. Die Innenausstattung kann durch verschiedene Stoffdesigns, Lederbezüge oder das Navigationssystem plus mit Farbdisplay ergänzt werden. Wichtige Funktionen lassen sich über die MMI-Bedieneinheit in der Mittelkonsole anwählen.
Drei verschiedene Motorvarianten
Der A4 Allroad wird im Frühsommer 2009 mit drei verfügbaren Motorisierungen bei den Händlern stehen, allesamt Direkteinspritzer mit Turboaufladung. Der 2.0 TFSI-Benziner bringt es auf 211 PS und ein maximales Drehmoment von 350 Nm. Er soll eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h ermöglichen und die 100 km/h-Marke in 6,9 Sekunden knacken können. Der V6-Top-Diesel 3.0 TDI mit 240 PS und 500 Nm Drehmoment soll den Sprint gar in 6,4 Sekunden absolvieren.
Das etwas kleinere Zweiliter-Common-Rail-Aggregat im A4 Allroad 2.0 TDI gibt wie sein Benziner-Pendant 350 Nm ab, allerdings stehen nur 170 PS zur Verfügung. Dafür soll sich der Dieselmotor mit 6,4 Liter Kraftstoff auf 100 km begnügen (8,1 Liter im 2.0 TFSI, 7,1 Liter im 3.0 TDI).
Die Kraftübertragung erfolgt über ein Sechsgangschaltgetriebe - die Benzinvariante und der Dreiliter-Diesel kommen in Kombination mit dem Doppelkupplungsgetriebe S tronic - optional kann der Fahrer auch über Wippen am Lenkrad schalten. Der permanente Quattro-Antrieb verteilt die Kräfte im Verhältnis 40:60 zwischen Vorder- und Hinterachse. Sämtliche Motoren der Palette sind bereits nach der Abgasnorm Euro 5 eingestuft. Der Grundpreis für den A4 Allroad liegt bei 37.100 Euro.
Audi in Genf: A4 Allroad Quattro, TT RS
VW in Genf: Polo, Polo BlueMotion Concept
Mercedes in Genf: E-Klasse Coupé
BMW in Genf: 5er GT, BMW Z4
Skoda in Genf: Yeti, Octavia GreenLine, Fabia Combi Scout
Ford in Genf: Ranger, Focus RS, Econetic-Modelle
Alfa in Genf: Mito GTA, 159
Toyota in Genf: Verso, Prius II
Renault in Genf: Clio, Megane, Scenic, Kangoo Be-Bob
Opel in Genf: Ampera




