Das Cabrio ist zwar gänzlich neu, übernimmt aber bis zur Gürtellinie die Linienführung vom Coupé. Neu sind am Cabrio dagegen die eigenständigen LED-Rückleuchten.
Über der Gürtellinie trägt der Viersitzer eine steilere, in Aluminium gerahmte Frontscheibe. Das Stoffverdeck, auf Wunsch auch als dick gefütterte Akustikversion zu haben, soll sich per Knopfdruck in 15 Sekunden öffnen oder in 17 Sekunden schließen lassen. Für die Sicherheit im offenen A5 sogen hinter den Fondsitze versenkte Überrollbügel, die bei Bedarf aus ihrer Versenkung hervorschnellen sowie Kopfairbags. Um auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern zu agieren trägt auch das A5 Cabrio optional eine Kopfraumheizung.
Auch ans Gepäck hat Audi beim A5 Cabrio gedacht. Zum einen ist der Verdeckkasten variabel ausgelegt, zum anderen kann die Rückbank geteilt umgelegt werden. So schluckt der A5 320, 380 oder gar 750 Liter Gepäck und auch sperrigere Güter.
Das Motorenspektrum des A5 Cabrio reicht vom 1,8-Liter TFSI mit 160 PS, über den 2.0 TFSI mit 180 und 211 PS bis hin zum 3.2 FSI mit 265 PS. Auf der Dieselseite halten der 2.7 TDI mit 190 PS und der 3.0 TDI mit 239 PS die Stellung. Zunächst werden allerdings nur die beiden stärkeren Benziner und der dicke Diesel angeboten. Unterschiede gibt es bei der Auslegung der S-Varianten zwischen Coupé und Cabrio. Trägt das S5 Coupé weiter den 4,2-Liter-V8 mit 354 PS, so erhält das S5 Cabrio den aus dem S4 bekannten Dreiliter-Kompressor-V6 mit 333 PS.
Weitere S-Merkmale sind wie üblich Außenspiegelgehäuse aus Aluminium, spezielle Schürzen vorn und hinten, S5-Logos, eine Vierrohrauspuffanlage sowie Sonderfelgen, spezielle Innenraumapplikationen und Instrumentenanzeigen.
Geschaltet wird im A5 Cabrio wahlweise mit manuellen Sechsgang-Getrieben, der stufenlosen Multitronic oder einem Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen. Außerdem gibt es für die stärkeren Modelle den Allradantrieb Quattro.
Die Preise für das künftig in Neckarsulm gefertigte Cabrio starten bei 37.300 Euro.






