Audi A6 Allroad Quattro: Der Naturbursche im A6-Programm

Audi A6 Allroad

Mit dem Audi A6 Allroad Quattro ergänzt der Autobauer die A6-Baureihe um eine Variante mit universelleren Talenten. Der Kombi im Querfeldein-Outfit geht bereits in die dritte Generation.

Der neue Audi A6 Allroad Quattro baut schon wie seine Vorgänger auf dem Audi A6 Avant auf. Gegenüber dem zivilen Bruder wurde der Aufbau des A6 Allroad um sechs Zentimeter höhergelegt. Weitere Unterscheidunggsmerkmale sind die Aufsatzleisten auf dem Schwellern, die breiteren kotflügel sowie der Kühlergrill mit den vertikalen Lamellen. Edelstahl-Abdeckungen schützen den Unterboden im Vorder- und Heckbereich, die Abgasanlage mündet in zwei große, abgeflachte Endrohre. Die Dachreling ist auf Doppelstegen montiert. Ergänzt wird die Abenteuer-Optik durch in Kontrastfarbe lackierte Kanten der Radhäuser, der Stoßfänger und der Schweller.

Audi A6 Allroad Quattro mit vier Motoren im Angebot

Im Innenraum setzt sich der Audi A6 Allroad Quattro vom normalen Avant durch neue Bodenteppiche und die durchgängig schwarz gehaltene Armaturentafel sowie die Interieurfarbe Santosbraun und Alueinstiegsleisten mit Allroad-Schriftzug ab. Das Angebot an Optionen und Assistenzsystemen orientiert sich an dem des normalen Avant.

Das Motorenportfolio des Audi A6 Allroad Quattro umfasst einen Benziner und drei Diesel. Der Dreiliter-Kompressor-V6-Benziner leistet 310 PS und kommt auf 440 Nm. Genug um den hochbeinigen Kombi in 5,9 Sekunden von null auf 100 km/h zun beschleunigen und bei 250 km/h gegen die elektronische Barriere laufen zu lassen. Der Durchschnittsverbrauch soll bei 8,9 Liter liegen. Auf der Selbsstzünderseite wartet Audi mit dem Dreiliter-V6-TDI in drei Leistungsstufen auf. Die Basisversion leistet 204 PS und 450 Nm. Ihm folgt die 245 PS- und 580 Nm-Variante. Top-Diesel ist der 313 PS-Selbstzünder mit 680 Nm. Letzterer setzt auf eine Achtgang-Automatik zur Kraftübertragung, alle anderen Triebwerke sind mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe ausgerüstet. Permanenter Allradantrieb ist immer mit an Bord. Ein Sportdifferenzial an der Hinterachse gibt es gegen Aufpreis. Der Basisdiesel konsumiert im Mittel 6,1 Liter, die Top-Version spurtet in 5,6 Sekunden auf 100 km/h und erreicht 250 km/h Topspeed.

Vielseitig einstellbare Luftfederung

Luftfederung samt geregelter Dämpfung sind Serie im Audi A6 Allroad Quattro. Bei hohem Tempo senkt sie die Karosserie um 15 Millimeter ab, auf Knopfdruck hebt sie sie auf um 35 Millimeter an. Bei niedrigem Tempo kann der Fahrer zudem einen Lift-Modus anwählen, der weitere zehn  Millimeter Bodenfreiheit bereitstellt.

Serienmäßig rollt der Audi A6 Allroad auf 18 Zoll-Leichtmetallfelgen mit 235/55er Pneus. Für Gefällstrecken kann ein Bergabfahrassistent aktiviert werden. Zuvor sollten aber die Aktiva auf dem eigenen Konto geprüft werden, denn die Preise für den Audi A6 Allroad Quattro, der im Frühjahr zu den Händlern kommt, starten bei 54.600 Euro für den kleinsten Diesel.

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Uli Baumann

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