Audi A7 auf der Detroit Motor Show 2009

Audi Sportback Concept gibt ersten A7-Ausblick

A7 Sportback

Mit dem Sportback Concept enthüllt Audi auf der Detroit Auto Show ein fünftüriges Fließheckmodell der Luxusklasse. Was hier als Studie gezeigt wird, nimmt den kommenden A7 vorweg.

Extravagante Karosserieformen in der automobilen Oberklasse, vornehmlich vorgetragen von französischen Herstellern, sind in der Vergangenheit allesamt gefloppt. Mit dem Sportback Concept und dem daraus folgenden A7 hat sich Audi vorgenommen, diese Serie zu brechen.

Oberklasse-Design mit Coupé-Charakter

Die 4,95 Meter lange, 1,93 Meter breite und nur 1,40 Meter hohe Detroit-Studie , die auf der Plattform des A4 /A5 aufbaut, setzt dabei verstärkt auf eine Silhouette mit Coupé-Charakter. Dazu bei tragen die schmale Fensterlinie sowie die rahmenlosen Türen. Mächtig setzen sich dagegen die 21 Zoll-Leichtmetallräder eine Etage tiefer in Szene. Die über den ausgestellten Radläufen verlaufende Gürtellinie sorgt im Heckbereich für ausgeprägte Schulterpartien, die die große Heckklappe in die Zange nehmen. Die breit angelegten Lichteinheiten an Front und Heck sorgen zudem für eine gedrungene Haltung des Fünftürers. Fast filigran fallen da schon die Außenspiegel aus.

Bekannt ist dagegen das Single-Frame-Gesicht, das hier mal ohne vertikale Streben, dafür mit stärkeren Rundungen oben interpretiert wird. Die seitlichen Belüftungskanäle in der Frontschürze korrespondieren mit den vier in die Heckschürze integrierten Auspuffendrohre. Ein angedeuteter Diffusor unterstreicht den sportlichen Anspruch.

Luxusambiente für Vier

Im durch ein Panoramaglasdach lichtdurchfluteten Innenraum trägt die Amaturentafel markant mittig einen versenkbaren Monitor. Die Mittelkonsole darf sich zwischen den vier Einzelsitzen bis in den Fond erstrecken. Für Oberklasse-Bewusstsein sorgen ein Materialmix aus reichlich Leder, Edelholz, Aluminium und Klavierlackapplikationen. Selbst das 500 Liter große Gepäckabteil trägt Leder.

Sauberer Diesel unter der Haube

Den Antrieb des Sportback Concept übernimmt ein Dreiliter-Turbodiesel mit 225 PS und 550 Nm Drehmoment. Um zukunftsfähig zu sein, trägt dieser das komplette "Clean Diesel"-Paket zur Reduzierung der Emissionen , wie auch schon der Q7 3.0 TDI für den US-Markt. Audi-typisch verteilt sich die Motorkraft via Sieben-Gang-S-Tronic und Quattro-Antrieb auf alle vier Räder. So gerüstet soll der rund 1.800 Kilogramm schwere Sportback in unter sieben Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 245 km/h erreichen können. Bedarfsgerecht gesteuerte Nebenaggregate, eine Getriebeölheizung, ein intelligentes Kühlkreislaufmanagement, ein Start-Stopp-System und eine Bremsenergierückgewinnung helfen dem Diesel dabei den Durchschnittsverbrauch auf 5,9 Liter zu drücken. Für Fahrkomfort sorgt ein adaptives Dämpfersystem, ein Parklenkassistent ermöglicht automatisiertes parken. Gemacht beinahe für die Ewigkeit ist die Keramikbremsanlage.

Ewig warten müssen Interessenten des A7, der sich zwischen den A6 und den A8 schieben soll, jedoch nicht. Bereits 2010 soll dem Sportback Concept die Serienvariante folgen und Wettbewerbern wie dem Mercedes CLS , dem Porsche Panamera oder dem Aston Martin Rapide die Stirn mit den vier Ringen bieten.

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Uli Baumann

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