Audi A7 Sportback: Erste Bilder des neuen A7

Audi A7 Sportback

Der neue Audi A7 Sportback sollte eigentlich in der Münchener Pinakothek seine Premiere feiern und sein Publikumsdebüt auf dem Pariser Autosalon geben. Leider haben die Ingolstädter die Rechnung ohne das Internet gemacht, denn dort sind die ersten Bilder des neuen Audi A7 im Umlauf.

Audi A7 Sportback entspricht fast der Studie

Und diese Bilder zeigen, dass sich im Vergleich zur Studie die Serienversion des Audi A7 Sportback fast unverändert auf den Markt kommen wird. Die Frontschürtze der Studie wurde dem derzeit herrschenden Design angepasst, die Seitenlinie und das Heck nur marginal verändert.

Und auch im Inneraum hielten sich die Audi-Designer schon fast sklavisch an das Design der Studie. Im neue Audi A7 Sportback greift der Fahrer in ein Vierspeichen- statt in ein Dreispeichen-Lenkrad. Auch überdacht die stark gebogene Instrumenten-Abdeckung die tiefliegenden Rundinstrumente mit Chromringen. Zwischen dem Drehzahlmesser links und dem Tacho rechts bringt Audi einen Bildschirm für weitere Informationen unter.

Top-Motoren sind zwei V6 im neuen Audi A7

Im Gegensatz zur Detroit-Studie grenzt sich das Cockpit im neuen Audi A7 Sportback jedoch klar zur Mitte hin ab, der Navigationsbildschirm benötigt deutlich mehr Standfläche und auch die breiten Lüftungsschlitze darunter sind herkömmlichen Lüftungsgittern gewichen. Bleibt die Linie des Armaturenträgers weitgehend bestehen, zeigt sich auch die Mittelkonsole in einem leicht anderen Styling.

Motorseitig wird der neue Audi A7 mit V6-Motoren an den Start gehen. Darunter ein 3,0-Liter-Benziner mit rund 300 PS sowie der aus dem Audi Q7 bekannten Dreiliter-Turbodiesel mit 245 PS.

Bereits vor der aktuellen "Enthüllung" hatte sich vor einiger Zeit der Audi A7 Sportback - im "Formationsflug" mit seinem "größeren" Bruder Audi A8 gezeigt. Und schon damals war zu erkennen, dass sich die beiden Modelle im Bereich der Frontschürze durchaus gleichen.

Audi S7 zeigt ausfahrbaren Heckspoiler

Außerdem wurde unlängst als Erlkönig die heiße Version des Audi A7 Sportback, der Audi S7, abgeschossen. Die Hingucker beim Audi S7 sind neben den leicht veränderten Front- und Heckschürzen sowie den speziellen Leichtmetallfelgen, der ausfahrbare Heckspoiler, der dem S7 ein wenig mehr Abtrieb beschert. Dieser Heckspoiler erinnert stark an das System vom Porsche Panamera, in dessen Gebiet und im Revier vom Mercedes CLS und Aston Martin Rapide der A7 Sportback wildern will.

4,2-Liter V8 für das Top-Modell

Neben einer vergrößerten Bremsanlage und doppelflutigen Auspuffendrohren rechts und links kennzeichnet den S7 ein 4,2-Liter-V8, der im R8 420 PS bereitstellt. Eine noch heißere Version des Audi A7 wird dann der RS7 darstellen, der sich auf den Zehnzylinder mit 580 PS freuen darf.

Die knapp fünf  Meter lange Audi-Limousine präsentiert sich mit einer langgestreckten Motorhaube und einer flach anstehenden Windschutzscheibe. Der Radstand des A7 ist genauso groß wie beim kommenden A6 und verspricht viel Beinfreiheit für die Fondpassagiere.

A7 Sportback-Erlkönig mit schmaler dritter Bremsleuchte

Während die obere Fensterlinie sich stärker zu den spitz zulaufenden hinteren Seitenfenstern neigt, läuft das Dach deutlich flacher in Richtung Heck mit seinem rund 500 Liter großen Gepäckabteil aus. Dort präsentiert sich die große, ebenfalls flach verlaufende Heckklappe mit einem aufgesetzten Spoiler. Ein weiterer Hingucker beim Audi A7 Sportback: die rahmenlosen Seitenscheiben und die schmale dritte Bremsleuchte, die sich fast über die gesamte Breite des Heckfensters zieht.

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Holger Wittich

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Braucht Audi den A7 im Modellprogramm?
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