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Audi A9 Prologue piloted driving auf der CES 2015

Licht- und Infotainment-Upgrade

Audi Prologue Piloted Driving Foto: Audi 57 Bilder

Audi gibt auf der CES unter anderem mit dem Audi A9 Prologue piloted driving in Las Vegas Ausblicke auf die Themenfelder autonomes Fahren, Hybridantriebe und Neuentwicklungen bei der Lichttechnologie.

06.01.2015

Nach dem Laserfernlicht, das in Sondermodell R8 LMX debütierte, folgt auf der CES ein Laserlicht, das die ganze Straße hochauflösend und fein geregelt ausleuchtet. Eine weitere Innovation ist das Baustellenlicht im Audi A9 Prologue piloted driving. Es wirft zwei betont helle Lichtstreifen auf die Straße und visualisiert damit die Breite des Autos. Die Beamer sind von den Scheinwerfern getrennt tief im Motorraum platziert; Glasfaserbündel leiten ihr Licht in Projektionslinsen, die die Pupillen der Scheinwerfer bilden. Unter ihnen liegen, in einer filigranen Leichtbaustruktur eingefasst, fünf weitere Linsen. Ebenfalls über Glasfasern gespeist, erweitern sie das Licht nochmals.

Audi Prologue Piloted Driving
Audi A9 Prologue piloted driving auf der CES 2015 2:32 Min.

Audi A9 Prologue piloted driving auf Hybridantrieb umgerüstet

Als weitere Neuheit präsentiert Audi auf der CES den Mobile Key. Dabei bilden das Smartphone oder die Smartwatch, die hier als Zugangsgerät zum Auto dienen, eine Ergänzung zum herkömmlichen Schlüssel. Sie nutzen dazu die Funktion der Near Field Communication (NFC), die sogar dann noch funktioniert, wenn der Akku leer ist.

Das automobile Highlight auf der CES ist die Studie Audi A9 Prologue piloted driving. Ihre Premiere feierte sie zwar schon auf der L.A. Autoshow, für die CES wurde der Audi A9 Prologue piloted driving aber um Funktionen für autonomes Fahren sowie einen Hybridantrieb ergänzt. Dieser bündelt einen Vierliter-TFSI-Verbrenner mit einer E-Maschine. Die Systemleistung liegt bei 687 PS, das maximale Drehmoment der beiden Motoren wird mit 950 Nm angegeben. Beim Piloted Driving werden die im Fahrzeug gesammelten Daten online in die Cloud übertragen, dort aufbereitet und zurück ins Fahrzeug gesendet. Dadurch lernt das Auto permanent dazu.

In Staus auf Schnellstraßen wird künftig der Autopilot im Tempobereich von 0 bis 65 km/h selbstständig lenken, beschleunigen und verzögern. Ändern sich die Rahmenbedingungen, muss der Fahrer wieder selbst übernehmen, andernfalls bringt das System das Auto zum Stillstand. Auch Einparken wird künftig von außen per Funkschlüssel oder Smartphone möglich sein.

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