"Wir bauen unsere Position aus, während andere verlieren", sagte der Audi-
Manager. In China liege man jetzt schon vorn. "Die restlichen Märkte werden bis 2015 folgen."
Audi will gut durch die Krise kommen
Der Audi-Vorstandsvorsitzende Rupert Stadler sagte der "Süddeutschen Zeitung" am Montag (2.2): "Wir haben die Kraft eines Konzernverbundes und müssen nicht bei unseren Investitionen in Produkte sparen. Deshalb werden wir aus der Krise besser herausfahren können als mancher unserer Wettbewerber: mit Hybridantrieb, mit dem saubersten Dieselmotor und mittelfristig mit dem Elektroauto." Audi halte auch trotz der Krise am Ziel fest, im Jahr 2015 statt heute einer Million mehr als 1,5 Millionen Autos zu bauen.
Arbeitsplätze sollen sicher sein
Für Premiumautos, wie sie Audi herstellt, gebe es immer Nachfrage, sagte Stadler - besonders in Krisen wende sich der Kunde starken Marken zu: "Dieser menschliche Zug ist bei Autos nicht anders als bei Kleidung oder Unterhaltungselektronik. Deshalb werden ein Audi A6 oder ein A8 auch in schwieriger Zeit einen Markt haben. Es ist ein Trugschluss zu meinen, die ganze Welt werde nur noch Kleinwagen fahren." Die Arbeitsplätze bei Audi seien daher sicher. Die mit dem Betriebsrat vereinbarte Beschäftigungssicherung bis zum Jahr 2011 gelte auch in schwierigen Zeiten, erklärte der Manager.
Marketingausgaben sollen erhöht werden
Audi liegt derzeit in Europa in Stückzahlen gemessen knapp hinter BMW. Die Marke Mercedes hat noch einen deutlichen Vorsprung. Für dieses Jahr rechnet Audi-Vertriebschef Schwarzenbauer damit, dass der Audi-Absatz um zehn Prozent auf 900.000 Autos sinkt, sieht aber bei den Rivalen Mercedes und BMW weit größere Einbrüche.
Um den Rückstand in den USA aufzuholen, will der Vertriebschef die Marketingausgaben dort deutlich erhöhen. "In den Schlüsselmärkten wie den USA wird sich Audi in der Krise klar antizyklisch verhalten", sagte Schwarzenbauer.




