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Audi baut Werk in Mexiko

Geländewagenfertigung geplant

Audi Produktion Györ Ungarn Foto: Audi

Audi will die Produktion seines Geländewagens Q5 von Ingolstadt nach Mexiko verlagern und eine Milliardensumme in den neuen Standort stecken. In Mexiko sollen ab 2016 pro Jahr 150.000 Einheiten des Q5 produziert werden, wie Audi-Chef Rupert Stadler am Donnerstag (19.4.) vor Beginn der VW-Hauptversammlung in Hamburg sagte.

19.04.2012 dpa

In Ingolstadt werde der Schritt aber keinen Stellenabbau zur Folge haben, sagte ein Audi-Sprecher. Der Standort arbeite bereits an seinen Auslastungsgrenzen und könne die freiwerdenden Kapazitäten nutzen, um das Wachstum der anderen Baureihen zu sichern. In Ingolstadt beschäftigt Audi rund 30.000 Mitarbeiter. Dort werden neben dem Q5 auch der A3, A4 und A5 gebaut.

Die Investitionen in das neue Werk liegen nach Worten von Stadler bei weniger als zwei Milliarden Euro. In Europa und China sei man bereits sehr gut aufgestellt und Mexiko biete nun als bewährter Automobilstandort beste wirtschaftliche Voraussetzungen für eine Audi-Produktion. Die Konzernmutter Volkswagen ist bereits mit einem Automobilwerk in Puebla und mit einem Motorenwerk in Silao vertreten.

Mit dem Werk in Mexiko, das 2016 in Betrieb gehen soll, komme Audi dem Absatzziel von zwei Millionen Einheiten bis 2020 ein gutes Stück näher, hieß es. Im vergangenen Jahr hatte Audi so viele Autos wie nie zuvor verkauft, der weltweite Absatz lag bei rund 1,3 Millionen Fahrzeugen.

Audi folgt der Konkurrenz

Audi fährt beim Verkauf in Amerika den Konkurrenten BMW und Mercedes hinterher, die schon seit vielen Jahren mit eigenen Werken in den USA sind. BMW baut in Spartanburg die Geländewagen X3, X5 und X6, Mercedes in Tuscaloosa ebenfalls Geländewagen und die C-Klasse.

BMW und Mercedes liefern sich in den USA ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Spitzenposition bei Premium-Autos, mit 76.000 beziehungsweise 64.000 verkauften Fahrzeugen im ersten Quartal. Audi kam nur auf knapp 30.000 Autos. Wie die Konzernmutter VW hatten sich die Ingolstädter bislang sehr stark auf China konzentriert und wollen jetzt in Amerika Boden gutmachen. Denn Wachstum erwarten die deutschen Autobauer vor allem in Asien und Amerika.

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