Hier können Sie sich einloggen oder registrieren.
auto motor und sport TV

Audi blickt nach Osten - Porsche im Aufsichtsrat

Autobauer Audi forciert angesichts der schwächelnden Märkte in Europa und den USA den Ausbau seines Händlernetzes in Asien. Die Zahl der Niederlassungen in China und Indien sollen in den kommenden Jahren deutlich erhöht werden.

Bild

Foto: dpa

Das kündigte Vorstandschef Rupert Stadler am Mittwoch (7.5.) auf der Hauptversammlung des Unternehmens in Ingolstadt an. Auf dem umkämpften US-Markt denken Audi und die Mutter Volkswagen weiter über den Bau eines eigenen Werkes nach.

Mehr zum Thema

Audi prüft US-Werk mit VW
Audi-Chef Keine Gefahr durch Porsche
Audi In Indien ausbauen
MAN-Aufsichtsrat Audi-Vorstand soll MAN-Aufsichtsrat werden
Schlagworte

Audi · Asien · Expansion ·

Allein auf dem für Audi wichtigen Markt China soll die Zahl der Händler von 132 in diesem Jahr auf mehr als 220 bis 2012 steigen, sagte Stadler. Audi will in diesem Jahr in China mindestens 110.000 Fahrzeuge verkaufen. Dies wären 10 Prozent mehr als vor einem Jahr. In Indien soll die Zahl der Niederlassungen noch in diesem Jahr von zuletzt sieben auf bis zu zwölf erhöht werden. Audi hatte Anfang des Jahres seine erstes eigenes Werk in Indien in Betrieb genommen.

Bis 2015 plant das Unternehmen Investitionen von mehr als 30 Millionen Euro in die indische Fertigung. Mit Blick auf die USA bekräftigte Stadler, der Bau eines Werkes vor Ort werde zusammen mit der Mutter Volkswagen weiter geprüft. Wegen des anhaltend schwachen US-Dollar erscheine ein eigenes Werk aber sinnvoll. "Bei dem derzeitigen Dollar-Stand könnten wir durch ein eigenes Werk vor Ort stark profitieren." Überstürzt werde die Entscheidung aber nicht. Viele europäische Hersteller leiden derzeit unter dem schwachen Dollar, da viele Modelle oder zumindest Bauteile teuer aus dem Euro-Raum importiert werden müssen. Hinzu kommt ein harter Preiskampf. Mit dem Abschneiden auf dem US-Markt gab sich Stadler unzufrieden. "Bislang konnten wir unseren weltweiten Wachstumskurs noch nicht in dem von uns gewünschten Maße im US-Markt umsetzen." In den Vereinigten Staaten war der Absatz im April um 4,6 Prozent auf 7.700 Autos gesunken. In den ersten vier Monaten lag das Minus bei 2,9 Prozent.

Porsche festigt Einfluss im Audi-Aufsichtsrat

Auf der Hauptversammlung festigte der Sportwagenbauer Porsche auch wie erwartet seine Macht im Aufsichtsrat. Mit der Mehrheit der VW-Stimmen wurden Porsche-Miteigentümer und VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech, Porsche-Vorstandschef Wendelin Wiedeking und Porsche-Finanzvorstand Holger Härter in das Aufsichtsgremium gewählt. Volkswagen hält 99,14 Prozent an Audi. Porsche wiederum kontrolliert knapp 31 Prozent der VW-Anteile.

Autor: dpa
Alle mit einem * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.

Kommentare müssen erst von der Redaktion freigeschaltet werden.

Bitte tragen Sie den Text des Bildes (ohne Leerzeichen) in das Feld ein.

Code nicht erkennbar? Neuen Code erzeugen
Zeichen verbleibend
auto motor und sport-TV

Mazda Open Race

Ratgeber
Teaser Formel 1-Gewinnspiel
Topstories


Auto & Umwelt
Alles zum Umwelt, CO2, Hybridantrieb, Autogas und Wasserstoff
Schmidts F1-Blog: Gebt den Neulingen eine Chance
Von Michael Schmidt Die neuen Teams fahren in einer eigenen Liga. Karun Chandhok, dem Langsamsten, fehlten 10,3 Sekunden auf Fernando Alonso, den Schnellsten. Timo Glock war als Sieger des Debütantenclubs 2,7 Sekunden langsamer als der schlechteste Fahrer in einem Auto der arrivierten Teams. Ist das noch Formel mehr...


Dacia Duster Kaufberatung
Welcher Dacia Duster passt zu Ihnen?
Sparsamer Antrieb im Nissan Murano
Neuer Diesel für das große Nissan-SUV
Mitsubishi L200
Pickup in der Verlängerung

VW