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Audi, BMW und Daimler 2012

Premium-Marken starten mit Absatzrekorden

Mercedes C 220 CDI, Audi A4 2.0 TDI, BMW 320d Foto: Hans-Dieter Seufert

Die drei Nobelmarken Audi, BMW und Daimler verkauften im Januar mehr Autos als vor einem Jahr und setzten damit neue Bestwerte.

09.02.2012 dpa

Dennoch war es für Audi kein Auftakt nach Maß: Die VW-Tochter verbuchte angesichts wegbrechender Verkäufe in Europa nur ein schmales Plus im ersten Monat des Jahres. Weltweit setzten die Ingolstädter 96.100 Autos ab, gerade 0,8 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der Konzern am Donnerstag (9.2.) mitteilte.

Vor allem in Europa bekommt der Autobauer den konjunkturellen Gegenwind zu spüren, die Verkäufe gingen um 13 Prozent zurück. Am deutlichsten brach vor dem Hintergrund der Schuldenkrise der Absatz in Spanien (-38,1 Prozent) und in Italien (-27,6 Prozent) ein. Auf dem Heimatmarkt lag das Minus bei 2,3 Prozent. Außerdem drückt etwa der Modellwechsel beim A4 auf die Verkaufszahlen. Weil es vor allem in China und den USA für die Marke mit den vier Ringen aber weiter steil bergauf ging, reichte der Zuwachs für einen Januar-Absatzrekord aus.

Wachstum kommt aus den USA und Asien

"Auch wenn der Gegenwind in einigen europäischen Märkten zuletzt spürbar stärker geworden ist, stehen die Zeichen für Audi weiter auf Wachstum", sagte Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer. Vor allem der Anlauf neuer Modelle und die hohe Zahl an Bestellungen stimmten den Vertriebschef zuversichtlich für das gesamte Jahr. Die Finanzzahlen für das Rekordjahr 2011 stellen die Ingolstädter am 1. März vor. Daimler hatte am Donnerstag (9.2.) bereits Bestwerte bei Umsatz und Gewinn vorgelegt, auch BMW dürfte im März mit Rekorden glänzen.

Die Münchner waren mit einem Verkaufsplus von 6,6 Prozent aus dem Januar gekommen. Weltweit verkaufte der Branchenprimus 112.163 Autos. Auch in den kommenden Monaten soll es so weiter gehen, große Hoffnungen liegen dabei vor allem auf dem neuen 3er, dem verkaufstärksten Modell des Herstellers. Besonders in Nordamerika und Asien lief das Geschäft gut. Daimler hatte bereits vergangene Woche ein weltweites Absatzplus von 5,8 Prozent vermeldet. Auch bei Porsche hatte sich der Aufwärtstrend fortgesetzt.

Insgesamt dürfte Europa in diesem Jahr aber für viele Hersteller ein eher schwieriger Markt werden. Bei einem für das laufende Jahr erwarteten weltweiten Wachstum des Automarkts von 2,1 Prozent werde in Europa mit einem Minus von 4,6 Prozent gerechnet, heißt es in einer am Donnerstag (9.2.) in Bochum vorgestellten Prognose des CAR-Instituts der Universität Duisburg-Essen. "Das Wachstum kommt aus den USA und Asien", sagte CAR-Chef Ferdinand Dudenhöffer.

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