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Audi-Chef Stadler

"Im Ergebnis keine großen Unterschiede"

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Der neue Audi-Chef Rupert Stadler sieht durch den Wechsel an der Unternehmensspitze keine großen Veränderungen auf den bayerischen Automobilhersteller zukommen. 

30.01.2007

Im Vergleich zu Vorgänger Martin Winterkorn gebe es nur "kleine Unterschiede", sagte Stadler. "Die Vorgehensweise ist vielleicht anders, im Ergebnis gibt es, glaube ich, keine so großen Unterschiede. Ein Techniker denkt oft: Wir brauchen die technisch beste Lösung, und die relativ schnell. Wenn man etwas Neues hat, dann muss das raus in den Markt. Ein Kaufmann sieht es ähnlich, aber er denkt vielleicht in anderen Zeitzyklen: Wie sieht die Kapazitätsplanung aus, kann es die Mannschaft packen und der Vertrieb draußen verdauen? Aber das sind kleine Unterschiede."

Auf gutem Weg sieht sich Stadler nach dem elften Rekordergebnis in Folge in der Stärkung des Vertriebs. "Zunächst kann man feststellen, dass wir schon ein gutes Stück vorangekommen sind. Aber wir wollen noch besser werden. Wir müssen draußen im Markt alles dafür tun, dass die vielen Produkte, die wir noch im Köcher haben, ihren Weg machen."

Stadler bekräftigte das Ziel, die Kapitalrendite dauerhaft auf über zehn Prozent zu halten. "Sechs Prozent operative Rendite wollen wir in naher Zukunft packen. Bei der Kapitalrendite lagen wir 2005 unter zehn Prozent. Hier wollen wir nachhaltig über die Zehn-Prozent-Marke springen. Wenn wir die haben, definieren wir den nächsten Schritt."

In der Modellpolitik setzt Stadler große Hoffnungen auf den A1 als neues Einstiegsmodell für die Marke Audi. "Klar ist: Wir brauchen ein kleineres Fahrzeug, das Premium-Kunden erreicht und den Einstieg für junge Leute in die Marke Audi auch vom Preis her leichter macht. Ein kleiner Audi kann genauso viel Sexappealhaben wie unser neuer Sportwagen R8 - nur ganz anders.2 Noch nicht entschieden sei, ob der A1 in Brüssel gebaut wird. "Das Werk Brüssel ist eine Alternative - aber nur, wenn die Wettbewerbsfähigkeit stimmt."

Das komplette Interview lesen sie in der neuen Ausgabe von auto motor und sport, Heft 4, ab 31. Januar im Handel.
Außerdem in dieser Ausgabe:

  • Erste Ausfahrt mit der Mercedes C-Klasse
  • Due neuen Modell der Mittelklasse
  • Fahrbericht Opel GT
  • Fahrbericht Toyota Auris
  • Leserwahl "Die besten Autos 2007"

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