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Audi-Chef will sparen

Foto: Audi

Der Autohersteller Audi will die Kosten herunterfahren und dringt auf flexiblere Arbeitszeiten. "Unsere Aufgabe ist es, die Herstellungskosten pro Fahrzeug so zu senken, dass wir zumindest die qualifizierten Arbeitsplätze in Deutschland halten können", sagte Audi-Chef Martin Winterkorn der "Süddeutschen Zeitung".

05.01.2005

"Wir müssen von manchen Nacht- oder Samstagszuschlägen herunter. Es wird darauf hinaus laufen, dass unsere Mitarbeiter etwas flexibler und mehr arbeiten müssen ohne einen vollen Lohnausgleich." Derzeit laufen Gespräche mit dem Betriebsrat.

Ursprünglich hatte Audi bereits im Dezember eine Betriebsvereinbarung zur Senkung der Lohnstückkosten schließen wollen, die Verhandlungen zogen sich jedoch länger hin als geplant. Dabei geht es um Regelungen für Arbeitszeitkonten und Zuschläge. Die VW-Tochter strebt nunmehr eine Einigung für diesen Monat an.

US-Produktion denkbar

Auf die Frage nach dem starken Euro sagte Winterkorn der Zeitung, der gegenwärtige Dollarkurs werfe die Frage auf, ob Audi stärker im Dollarraum investieren sollte. Außerdem sei es ein Vorteil, wenn man auf dem US-Markt produziert. "Die amerikanischen Käufer honorieren das."

Die Lage der Autoindustrie zum Start ins neue Jahr beurteilte Winterkorn "nicht mehr so schlecht wie noch vor einem halben Jahr". Große Hoffnungen auf einen Aufschwung habe er in Deutschland wie in Europa aber noch nicht. Derzeit befinde sich die Branche in einer Stagnation, von einer Krise der gesamten deutschen Autoindustrie könne man aber nicht sprechen. "Aber eines ist auch klar: Wenn es einem Wettbewerber wie Opel schlecht geht, muss man damit rechnen, dass er bei den Preisen aggressiver wird. Dann gilt es aufzupassen, nicht in diesen Preiskampf hineingezogen zu werden."

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