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Audi-Efficiency-Challenge

Von Mo i Rana nach Trondheim

Audi-Efficient-Challenge Tag 3 Foto: Audi 11 Bilder

Am dritten und letzten Tag der ersten Staffel ist die längste Route zurückzulegen. Von Mo i Rana nach Trondheim sind es 470 Kilometer. auto motor und sport ist in einem Audi A5 Sportback 2.0 TFSI dabei.

25.09.2009 Birgit Priemer

Neun Uhr morgens, Start zur dritten Etappe. Wie an einer Perlenkette aufgereiht steht die Audi-Flotte in Form von 20 Modellen vom A3 bis zum Q7 vor dem Hotel in Mo i Rana. Der Lack glänzt - nicht nur, weil die Autos hochglanzpoliert sind, sondern weil der norwegische Regen auch an diesem Tag keinen Halt vor den Teilnehmern macht.

Mit dem Audi A5 Sportback ist es leicht im Verkehr zu schwimmen

Die dürfen sich dafür darüber freuen, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit auf der längsten Etappe dieser ersten Welle etwas erhöht wurde: Im Schnitt dürfen es 65 km/h auf den 470 Kilometern bis nach Trondheim sein, jener historischen Metropole Nordnorwegens, die im Jahr 997 von Wikingerkönig Olav I. gegründet wurde.

Dass Zahlen genauso wenig wie Namen nur Schall und Rauch sind, beweist unser heutiger Etappenbegleiter, der Audi A5 Sportback mit dem aufgeladenen Benzindirekteinspritzer 2.0 TFSI. Seine 180 PS in Kombination mit einem maximalen Drehmoment von 320 Newtonmeter machen es gegenüber den viel schwächeren Dieseln im A3 1.6 TDI (zum Fahrbericht Audi A3 1.6 TDI) und A4 2.0 TDIe (zum Test Audi A4 2.0 TDI e) leichter, im Verkehr mitzuschwimmen, ohne allzu heftig auf die Tube drücken zu müssen.

Im A5 Sportback macht Sparen Spaß

Das kleine Örtchen Mo i Rana nahe des Polarkreises ist schnell verlassen, und die ersten Verbrauchswerte pendeln sich trotz kaltem Motor schnell in der Nähe der Werksangabe ein: 6,5 Liter soll der Vierzylinder laut Werksangabe im Schnitt pro 100 Kilometer konsumieren, dass entspricht einem CO2-Ausstoß von 152 g/km. Da das aber in den heutigen Zeiten bereits weit entfernt von der „political correctness“ ist, entbrennt der Sparwille hier erst recht. Zumal schnell klar wird, dass noch einiges geht. Im A5 Sportback macht Sparen Spaß – diese Botschaft kann die Crew schon nach den ersten 40 bis 50 Kilometer senden. Unaufgeregt und kultiviert meistert diese Audi-Variante ihre Aufgabe im ruhigen norwegischen Verkehr und gibt dem Fahrer zudem das beruhigende Gefühl, dass weit mehr Leistung vorhanden ist, wenn es erforderlich wäre.

Die Stimmung an Bord steigt, auch, weil endlich die Wolkendecke aufreißt und der Charme Norwegens mit seinen Fjorden und Seen, den schwarz glänzenden Bergen und den Gletschern zu sehen ist. Und es geht merklich Richtung Süden, wie die dichter werdende Vegetation beweist. Vorbei an rauschenden Bächen, Seenflächen, die teilweise ganz dicht bis an die Straße reichen und friedlich grasenden Schafen zwischen vereinzelt im Stil einer kleinen Bullerbü-Siedlung stehenden Holzhäuschen.

Schaltpunktanzeige verliert ihren Reiz

Die Sechs-Liter-Marke ist schnell geknackt, bis zur Mittagspause sind es 5,5 Liter pro 100 Kilometer, und auch die geforderte Durchschnittsgeschwindigkeit von 65 km/h ist in Reichweite. Der kleine Sparhelfer in Form der Schaltpunktanzeige verliert über die bislang insgesamt rund 1.000 Kilometer lange Distanz übrigens seinen Reiz. Fernab einer hektischen Zivilisation wie Deutschland lernt man in den ruhigen norwegischen Landstrichen, konsequent im sechsten Gang zu bleiben und jedes Schaltmanöver zu vermeiden. Dafür gibt es beim Etappenziel in Trondheim anerkennende Blicke an der Tankstelle: „5,2 Liter pro 100 Kilometer im Schnitt. Das ist super-sparsam“, erklären wie Audi-Verbrauchsexperten. Reicht das heute für einen Etappensieg?

Reichen 5,2 Liter zum Tagessparsieg?

Nein. Es gibt ein Team von Audi-Kunden, das den gleichen A5 Sportback auf einen Wert von 4,9 Litern pro 100 Kilometern treibt. Pech gehabt, trotz aller Sparbemühungen. Unsere Mission ist trotzdem erfüllt. Am nächsten Tag geht es via Oslo zurück nach Deutschland, wo auf der Bensberg Classic Vorkriegsmodelle wie ein Bentley Blower warten, die von Effizienztouren und CO2-Reduzierung noch nie etwas gehört haben. Der Audi-Tross zieht indes weiter zur nächsten Station: Wer Å sagt, muss schließlich auch Bée sagen.

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