Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Audi-Efficient-Challenge

Auf der Reise von Å nach Bée

Audi Efficient Challenge Foto: Audi 19 Bilder

Das Feuer der grünsten IAA-Spiele aller Zeiten ist noch nicht verloschen, da zündet Audi die nächste Stufe in ein CO2-ärmeres Zeitalter: 20 Modelle aus dem Produktprogramm müssen über 4.182 Kilometer beweisen, wie sparsam sie sich bewegen lassen.

22.09.2009 Birgit Priemer

Eine Route zu finden, die sich von A nach B bewegen lässt, ist gar nicht so einfach - zumindest, wenn man an diese zwei Buchstaben Städtenamen knüpft: Es musste also Å i Lofoten in Norwegen nördlich des Polarkreises sein und Bée am Lago Maggiore in Italien, um diese Verknüpfung auch geographisch herzustellen. 

120 Fahrer aus aller Welt sparen um die Wette

Über diese Distanz mit Stationen in Oslo, Kopenhagen, Berlin und Kitzbühl bewegen 120 Fahrer aus aller Welt die Audi-Fahrzeugflotte, um in einem Wettbewerb herauszufinden, wie sparsam sich die Modelle fahren lassen.

Mit dabei sind der neue Audi A3 1.6 TDI mit einem CO2-Ausstoß von nur 99 Gramm pro Kilometer genauso wie ein Audi A4 2.0 TDI e (119 g/km), ein Q7 3.0 TDI Clean Diesel, ein TT 2.0 TDI quattro bis hin zu einem Supersportler wie dem S4. Warum? "Wir wollen mit diesem Modell noch einmal den Beweis antreten, dass es gegenüber dem Vorgänger rund 20 Prozent sparsamer ist", so die Audi-Experten vor Ort.

Markus Winkelhock darf einmal nicht Gas geben

Täglich treten zwei Teams in den gleichen Modellen gegeneinander an - also A3 gegen A3, A4 gegen A4. Eine Durschnittsgeschwindigkeit, orientiert an den regionalen Tempobestimmungen, wird vorgegeben, wer davon nach oben oder unten abweicht, kassiert Strafpunkte. Damit soll auch der Beweis erbracht werden, wie hoch der Fahrereinfluss auf den Verbrauch ist. "Der Einfluss des Piloten kann bis zu 30 Prozent ausmachen", so Fahrtrainer Kai-Uwe Jochims beim Briefing der ersten Gruppe.

Deshalb stellt Audi in diesem Umfeld auch den Onboard-Computer mit einem so genannten Efficieny-Programm vor. Der Fahrer bekommt hier konkrete Hinweise, wie er auf seiner Tour Sprit einsparen kann. Stört das geöffnete Seitenfenster beispielsweise die Aerodynamik, leuchtet ein entsprechender Hinweis im Display auf. Schaltet er zu spät, bekommt er eine digitale rote Karte in Form eines gleichfarbigen Hinweises.

Bei Wind und Regen macht Sparen keinen Spaß

Alle Modelle in diesem Wettbewerb sind zudem mit Bremsrekuperation zur Energierückgewinnung ausgestattet - einem spannenden Wettbewerb könnte jetzt nur noch das Wetter auf den norwegischen Lofoten einen Strich durch die Rechnung machen. Wind und Regen in dieser abgelegenen skandinavischen Region dürften zumindest die Aerodynamik nicht unbedingt positiv beeinflussen. Aber auch da haben alle Teams die gleichen Start-Chancen und -Risiken. Morgen erfahren Sie mehr auf auto-motor-und-sport.de: Über den Verlauf der Rallye, der ersten Ausfahrt mit den Sparmodellen und wie DTM-Rennfahrer vom Schlage eines Markus Winkelhock damit zurechtkommen, endlich mal nicht Vollgas geben zu müssen.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Gebrauchtwagen Angebote
Autokredit berechnen
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden